Terassen für die Schweine

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Dieses Jahr konnten wir endlich, dank tatkräftiger Unterstützung, das Anlegen von Terassen in der Schweineanlage realisieren. 
Besonders bei Nässe war die Erosion ein großes Problem, denn sowohl der Regen, als auch die Schweine gaben ihr Bestes, die Erde den Hang herunter zu befördern.

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Um dies zu verhindern, beziehungsweise zu vermindern, legten wir mit den Stämmen eines abgestorbenen Nussbaumes Stufenterassen an, damit der Boden weniger schräg ist, sich die Schweine aber weiterhin ungehindert bewegen können. 

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Für die fleißige Unterstützung danken wir all unseren ehrenamtlichen Helfern, insbesondere Felix Bihn und seiner Familie, Aleksej, Florian, Marcel, den beiden Michaels, Raphael, Tobias, Vanessa und Shirin. Ihr wart alle sehr engangiert und habt das Ganze erst ermöglicht!

 

Neuzugang: Waschbärin Kira

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Letzte Woche bekamen wir einen Waschbären von einer Familie aus Osthessen gebracht. Diese fand ihn mutterlos, völlig entkräftet und dehydriert auf. Sie peppelten den Kleinbären mit Katzenaufzuchtsmilch, doch wegen seines stetig wachsenden Temperamentes und da sie die notwendige Unterbringung nicht selbst bereitstellen konnten, bemühten sie sich um ein neues Zuhause. Etwa 15 Wildtierstationen und Tierparks verweigerten schlichtweg die Aufnahme des Tieres, sodass der Bär den weiten Weg zu uns gebracht werden musste. Aufgrund der Klassifzierung als invasive Art und der Prägung auf den Menschen wäre es unverantwortlich, Kiri auszuwildern.

Wir richteten ihr eine Anlage in unserem Tierhaus ein, jedoch stellte sich schnell heraus, dass sie dafür noch zu klein war, sodass wir den Waschbären zu uns ins Haus holten. Der unentwegte Kontakt zu Sozialpartnern ist ihr sehr wichtig, und glücklicherweise hat sich unsere Meerkatze Meggy (die auch noch einen Paten sucht) ihrer angenommen, um Kiri zu betreuen, wenn wir gerade keine Zeit haben (während der Tierversorgung zum Beispiel).

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Waschbär- Findelkind Kira lebt bei der alten und diabeteskranken Meerkatze (Affe) Meggy, (die 20 Jahre lang bei einem Schausteller in Einzelhaft leben musste), in der selben Anlange in unserer Tierschutzstation. 

Die Tiere beschämen uns Menschen in Sachen Toleranz und zwischenartliche Sozialität!
Beide suchen noch immer Paten, siehe http://www.akt-mitweltethik.de/helfen/foerderschaft

 

AKT-Petition: Vereinte Nationen sollen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ächten!

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There is an English version of this petition below the German text, SpanishChinese and French versions of the text are attached as PDF files.

Ich bin Peter H. Arras und kämpfe seit Kindesbeinen gegen Unrecht und für Wehrlose. Die Wehrlosesten sind Tiere, weswegen ich vor 30 Jahren die AKT- Aktion Konsequenter Tierschutz in Deutschland (www.akt-mitweltethik.de) gegründet habe.

Seit langem weiß ich um unfassbare Tierfolterungen vor allem in jenen Ländern, in denen es kein Tierschutzgesetz gibt. Diese Praktiken werden aus Spaß am Quälen begangen und nehmen immer schlimmere Formen an. Sie werden gefilmt, fotografiert und ins Internet gestellt und von Menschen – auch Jugendlichen -  auf der ganzen Welt betrachtet. Diese Verbrechen verrohen zahllose Menschen und stiften zur Nachahmung an, oder sie verstören Mitfühlende und führen zu seelischen Leidzuständen – wie z. B. bei mir, denn die Bilder und Filme von z. B. lebendig gehäuteten oder gekochten Tieren, die man über Tage und Stunden absichtlich zu Tode quält, lassen mich nicht mehr los.

Weil wir in einer globalisierten Welt leben, ist das, was z. B. in China geschieht gleichbedeutend mit dem, was mein Nachbar tut – deshalb muss ich dagegen vorgehen und hoffe auf breite Unterstützung. Es muss Aufgabe der Vereinten Nationen (UN) im 21. Jahrhundert sein, unsere Welt zu befrieden und Sadismus in jedweder Form – auch gegenüber Tieren - zu ächten.

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Neuzugang: Fuchs Cornelius

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Vor ein paar Wochen holten wir einen etwa zwei Monate alten Fuchs ab - der völlig isoliert fünf Wochen bei Tiersammlern verbrachte. Ausschließlich zur Fütterung hatte er Kontakt mit der Außenwelt, ansonsten lebte er auf engstem Raum in seinen eigenen Ausscheidungen. Die Möglichkeit, sein Vertrauen zu gewinnen ist für uns Menschen leider schon verstrichen, der kleine Fuchs für sein Leben gezeichnet. Wenigstens versteht er sich mit den Katzen, bei denen er lebt, auch wenn er uns gegenüber immer scheu sein wird. Wie viel Aufholbedarf er hatte, zeigt sich wenn man betrachtet, wie groß er in kürzester Zeit bei uns wurde.
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Übrigens sucht Cornelius noch einen Paten, wer uns dabei unterstützen möchte, für Tiere wie ihn ein neues Zuhause zu erschaffen, ist in unserem Fördererkreis hochwillkommen!

 

Zusätzliche Informationen