AKT-Rundmail: "Das Sterben in den Meeren hat begonnen"


"Die Rettung der letzten Urwälder, der Weltmeere und anderer Primär-Naturgebiete durch globalpolitische Maßnahmen unerlässlich!"

Auszug daraus: "Die schwer geschädigten Meere (internationalen Gewässer) sollten nach dem Vorbild der Antarktis soweit wie irgend möglich zum Weltpark erklärt und komplett unter Schutz gestellt werden."

Bitte auch unseren Appell an Kanzlerin Merkel vom 13.07.2011 lesen!

 

Hier der Artikel vom Kopp-Verlag:

Das Desaster an der US-Westküste geht weiter: Seehunde, Austern, Pelikane, Fische und Tintenfische sind krank, gehen ein oder vermehren sich nicht
Ethan A. Huff

Die Voraussetzungen für eine Massenausrottung in den Weltmeeren scheinen gegeben, denn immer mehr Meereslebewesen werden krank oder tot an der Pazifikküste der USA angespült. Die Medien berichten über kranke Seehunde, tote Fische, verschwundene Pelikane und noch viel mehr, während Wissenschaftler herauszufinden versuchen, was genau dazu führt, dass ganze marine Ökosysteme scheinbar unerklärlich leiden und zugrunde gehen.

Berichte über das Massensterben gibt es vor allem aus Kalifornien, wo junge Seelöwen in Rekordzahl an die Küste gespült werden. Das Wall Street Journal (WSJ) meldet, zum zweiten Mal hintereinander sei das Leben vieler Seelöwenbabys in Gefahr, nachdem sie von den Muttertieren aufgegeben würden, eine direkte Folge des Nahrungsmangels.

Berichten zufolge wurden von Januar bis Mai 367 Seelöwen in das Marine Mammal Center in der Nähe von San Francisco gebracht, fast fünfmal so viele wie im Durchschnitt. In Südkalifornien wurden in diesem Jahr schon über 600 Seelöwen gerettet, fast doppelt so viele wie normal. Bereits im vergangenen Jahr wurden 1.600 Tiere behandelt.
    »Seelöwen leben von denselben Ressourcen wie Menschen«, erklärte Shawn Johnson, Leiterin der Abteilung Veterinärwissenschaft am Marine Mammal Center, im WSJ. »Wenn bei ihnen Probleme auftauchen, zeigt dies, dass vermutlich Probleme im Meer bestehen.«

Etwas weiter nördlich erleiden Orcas und Beluga-Wale ein ähnliches Schicksal. Die Wetter- und Ozeanografie-Behörde der USA (National Oceanic and Atmospheric Administration, NOAA) macht die verbreitete Verseuchung durch Öl- und Gasbohrungen dafür verantwortlich, dass beide Arten in den letzten Jahrzehnten deutlich zurückgegangen sind.
Auch entlang der Küste von Alaska leiden Seehunde; mehr als 250 haben eine rätselhafte Krankheit entwickelt, die oft tödlich verläuft. Experten vermuten, das Wachstum giftiger Algen entlang der Küstengewässer könnte die Ursache sein, das Wachstum wiederum sei auf die zusätzliche Sonneneinstrahlung durch den noch immer währenden Rückgang der Ozonschicht zurückzuführen.
    »Insgesamt hat die Regierung seit 2003 bei Meeressäugetier-Arten 38 ungewöhnliche ›Mortalitäts-Ereignisse‹ festgestellt«, schrieb Carlton im WSJ. »Das sind fast doppelt so viele wie in der Zeit von 1991 – als die Tiere von der Regierung unter größeren Schutz gestellt wurden – bis 2002.«

Auf der anderen Seite des Landes, in der Indian River Lagoon in Florida, strandeten 2012 und 2013 insgesamt Hunderte von Seekühen und 80 Große Tümmler. In South Carolina wurden 2013 zwischen DeBordieu Beach und Pawleys Island 40.000 tote Menhaden, [ein 15 bis 20 Zentimeter großer Fisch aus der Heringsfamilie] an den Strand gespült. Eine Woche zuvor wurden Tausende Fische dieser Gattung entlang der Küste der Masonboro-Insel in North Carolina an Land geschwemmt. Ein Jahr zuvor wurden an denselben Stränden Tausende toter Seesterne gefunden.

Noch einmal zu Kalifornien: Veränderte Wettermuster, die einige Wissenschaftler auf das Wetterphänomen des El Niño zurückführen, bewirken, dass Fische und Wale an ungewöhnlichen Orten auftauchen. In San Diego wurden kürzlich der erste Gelbflossen-Thunfisch überhaupt und die erste Mahi-Mahi-Dorade dieses Jahres gefangen. Diese Fische gibt es normalerweise in San Diego nicht.
    »Wir haben hier bereits sehr ungewöhnliche Fische gefangen«, erklärte Tim Barnett, emeritierter Meeresforscher am Scipps Institute of Oceanography in San Diego, im Sender KPBS. »Der erste Gelbflossen-Thunfisch wurde im Mai gefangen – so etwas hat es seit Menschengedenken nicht gegeben.«
    »Das Zweite war der Fang der ersten Mahi-Mahi-Dorade im Januar. Auch das gab es noch nie. Sie lieben warmes Wasser, man findet sie hier normalerweise erst im September.«

Das Massensterben in den Ozeanen markiert den Beginn einer möglichen globalen Auslöschung

Da diese Fischarten normalerweise nicht in den kalten Gewässern vor der Küste Kaliforniens leben, ist ihr Schicksal praktisch schon besiegelt, genauso wie das der übrigen toten Fische, die zuvor entdeckt wurden. Rechnen Sie dazu die Millionen toter Seesterne, die entlang der gesamten Westküste eingesammelt werden, und die Welt hat ein reales Problem.
    »Es ist das größte Mortalitätsereignis bei marinen Erkrankungen, das wir erlebt haben«, kommentierte Drew Harvell, Meeres-Epidemiologe an der Cornell University, das Phänomen im Sender KUOW News. »Es betrifft über zwanzig Arten an unseren Küsten und verursacht eine katastrophale Mortalität. … Ich erwarte, dass alle Seesterne in den nächsten Monaten eingehen.«

Ob es die Strahlung aus Fukushima ist oder Rückstände von Öl und Chemikalien von der BP-Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, veränderte Wettermuster oder eine Kombination aus allen Dreien, eines ist sicher: Die Ozeane der Welt sind krank. Und angesichts der Entwicklung der Dinge scheint es weniger eine Frage, ob, sondern vielmehr wann es zu einer globalen Ausrottung epischen Ausmaßes kommt.

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:
EneNews.com

KPBS.org
PeteThomasOutdoors.com
WSJ.com
PressTelegram.com
NBCNews.com
EneNews.com
KUOW.org
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