Taubenvortrag in Wien - "Mit anstatt gegen Tiere"

„Mit anstatt gegen Tiere – ethisch und ökologisch korrektes Management der Stadttaubenpopulationen in menschlichen Siedlungen und Städten.“

Kurzfassung:

Menschliche Siedlungen und Städte bieten diversen Wildtieren, aber auch verwilderten Haus- und Heimtieren Lebensräume und ökologische Nischen, die der Mensch aus ethischen und ökologischen Gründen zu respektieren und zu fördern hat. Bekämpfungs- und Vernichtungsmaßnahmen sind nicht nur ethisch verwerflich, sondern auch aufwendig, kostspielig und erreichen letztlich ihr Ziel nicht – vielmehr fördern diese den Leidensdruck der Tiere mit der Folge, dass deren evolutionäre Anpassung durch Selektionsdruck gefördert wird. Stadttauben stellen ferner eine Lebensgrundlage für andere, teilweise artengeschützte Wildtierarten dar. Stadttauben sind keine Kulturfolger, sondern menschlicher Verantwortungslosigkeit im Zuge von Hobbyismus geschuldete fürsorgelose domestizierte Tiere exotischen Ursprungs, für die dasselbe System, das den Züchtern und Brieftauben“sportlern“ Gemeinnützigkeit zuerkennt, tierschützerische Verantwortung trägt.

Stadttauben sind keine Schädlinge, ebenso wenig Lästlinge, ihre Populationen stellen keine Seuchenherde dar, wenn sie in den Städten artgemäß leben dürfen. Vorgestellt wird eine Management-Strategie, die die Interessen aller Beteiligten (Tauben, von Tauben lebende Wildtiere, Gebäudeschutz, Hygiene- und Ästhetikanspruch der Menschen sowie Kostenbelange der Kommunen) gleichsam berücksichtigt.

Referent: Peter H. Arras (47),

Gründer und Geschäftsführer der AKT- Aktion Konsequenter Tierschutz gemeinnützigen Gesellschaft
– Erste Fachberatungsstelle für Tierschutz und Tierhaltung (seit 1990), Deutschland

Gesamter Taubenvortrag vom 11.06.2013 *pdf

Online Artikel in Wiener Zeitung

http://www.tieranwalt.at/index.php?cccpage=allgemein_aktuell_detail&set_z_ka

Zusätzliche Informationen