Upcycling

upcycling3
Als Organisation sind wir stets bemüht, möglichst kosten- und ressourceneffizient zu arbeiten, was nicht nur der Mitwelt und unserem Budget zu Gute kommt, sondern auch unsere Kreativität fördert. Man vergisst leider gerne, dass auch Entsorgung Energie verbraucht und dass für alles Material, das geschaffen wurde, der Natur Rohstoffe abgetrotzt, und die Umwelt bei der Herstellung des Materials auf vielfältige Weise belastet und geschädigt wurde. Aus diesem Grund versuchen wir möglichst viel Material zu beziehen, das zur Entsorgung freigegeben wurde, wie beispielsweise Sperrmüll, um es für unsere Tiere umzufunktionieren.
Neulich erhielten wir von einem ehemaligen Winzer im Nachbarort ausgediente Fiberglastanks, in denen früher Wein reifte. Zwei haben wir für unsere Schweine, und einen weiteren für die Tierschutzorganisation Notfaelle Worms e.V., der der Verein unserer Tierärztin Renate Domes und ihrer Assistentin Tanja Finke ist, präpariert. Am Donnerstag lieferten wir ihnen diese von uns umgebaute und schier unzerstörbare Tierhütte für die Hundefreianlage ihrer Tiervilla TARENA.
Es hat uns Freude bereitet, dass es möglich war, uns für die vielfachen tierärztlichen Leistungen von Renate Domes an unserem artenreichen Tierbestand erkenntlich zu zeigen, denn Renate Domes steht immer mit Rat, Tat und Angagement zur Seite, wenn eines unserer Tiere, ungeachtet der Art, medizinische Behandlung benötigt.

Bartagamen

bartagame


Bartagamen werden aufgrund ihrer Duldsamkeit häufig als Anfängertiere gehandelt, wobei selbst Tierhändler unter vorgehaltener Hand einräumen, dass dies keineswegs zutreffend ist.
Abgesehen von der Tatsache, dass es keine einheitlichen Spezifikationen zur Haltung dieser Tiere (oder Exoten im Allgemeinen) gibt, fehlt die veterinärmedizinische Versorgung im Prinzip vollkommen - selbst das Prädikat "Facharzt für Reptilien" ist leider keine Garantie für Sachkunde.
Aufgrund der fehlenden Kompetenz in der Haltung, Kontrolle und medizinischer Versorgung, sowie der Tatsache, dass die Besitzer in den seltensten Fällen bereit sind, ihre Verplichtungen dauerhaft und zur Gänze zu erfüllen, setzt sich die Aktion kosequenter Tierschutz schon seit ihrem Bestehen gegen den Exotenhandel ein. Bereits vor der Gründung der AKT im März 1994, kämpfte ihr Geschäftsführer Peter H. Arras in Printmedien, Radio und Fernsehen, sowie auf Demonstrationen und Podiumsdiskussionen für die Reduzierung der Artenvielfalt, auf ausschließlich domestizierte, nicht qualgezüchtete Arten, im "Heimtierbereich".

Wer mehr über das Thema erfahren möchte, sollte den Text "Stumm, aber nicht stumpfsinnig" in unserer Texterubrik lesen.

 

Neuzuwachs bei der AKT

pina sukiaffenanlage

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pina und Suki brauchen unsere Hilfe!

 

Die Äffchen haben durch traurige Umstände ihr Zuhause verloren.
Pina ist ein Weißgesichtsseidenäffchen und Suki ein Weißbüscheläffchen und sind etwa so groß wie Eichhörnchen. Die beiden sind ca. fünf Jahre alt und unzertrennlich. Normalerweise leben diese Tiere im Amazonas-Regenwald in großen Gruppen. Wegen ihrer geringen Größe werden sie für den Heimtiermarkt gezüchtet und vermarktet.
Die beiden wurden vor ca. 4 Jahren aus einer tierwidrigen Haltung übernommen. Wegen Ehescheidung musste die Halterin ihr altes Zuhause nun verlassen und darf die Kleinen nicht mit in ihre neue Wohnung nehmen.
Nach 1,5 Jahren vergeblicher Suche nach einem adäquaten Platz haben wir nun ein liebevolles und artgerechtes Zuhause für die beiden bereitgestellt.
Gestern sind Pina & Suki, die Scheidungswaisen, bei uns eingezogen.

Den beiden wurde zunächst provisorisch eine hübsche Anlage, sehr hoch und mit Tageslichtlampen beleuchtet, eingerichtet. Doch damit die beiden langfristig artgemäß in unserer Tierschutzstation leben können, sind umfassende Um- und Ausbauten erforderlich – und dies recht dringend. Für diesen Umbau brauchen wir nun eure Hilfe. Mit Ihren Geldspenden, wird die bisherige Leguananlage zu Pina und Suki's neuem Lebensraum umgebaut. Hierzu müssen die Grünen Leguane jedoch in unsere Tropenhalle verlegt werden, was dort den Bau einer neuen Anlage ebenfalls erforderlich macht. Auf dem Dach unseres Vorbaus sollen die Krallenäffchen ihre Freianlage bekommen, in die sie durch das Dachfenster über ihrer Innenanlage mühelos gelangen können.

Die AKT gemeinnützige Gesellschaft war immer schon für die hoffnungslosen Fälle da, denen sich andere Tierschutzeinrichtungen verweigerten. Wir finanzieren uns ausschließlich durch Spenden und sind deshalb auf die Mithilfe von Tierfreunden dringend angewiesen. Wir rechnen mit Baumaterialkosten von ca. Euro 2.500,--. Die handwerkliche Umsetzung leisten wir wie immer selbst. Auch Paten für diese und andere Tiere sind erforderlich, um auch die laufenden Kosten zu stemmen.
Ohne IHRE raschen und großzügigen Spenden ist es der AKT nicht möglich, die erforderlichen Umbauarbeiten zeitnah für die beiden Äffchen zu leisten.

Der Umzug zu uns war für die beiden schon schwer genug. Damit sie schnell in ihren endgültigen Lebensraum umziehen können, muss der Umbau möglischst bald umgesetzt werden.

Wir freuen uns auf eure Mithilfe.

Pina & Suki, danken euch schon im Voraus!

facebook

Gartenschläfer

gartenschlaefer 2

Am 06.07. bekamen wir abends noch einen verwaisten Gartenschläfer aus Kirchheimbolanden eingeliefert. Die Mutter und seine beiden Geschwister wurden Opfer des Jagdtriebs einer Hauskatze. Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, dass freilaufende Katzen besonders im Frühling und Sommer eine ernsthafte Bedrohung für die heimische und größtenteils artengeschützte Tierwelt (wie in diesem Fall) darstellt. Dabei sollten sich alle Katzenhalter bewusst sein, dass die Hauskatze, wie jedes Heimtier, einer 24-stündigen Aufsichtspflicht unterliegt und im Schadensfall (wie Unfallverursachung oder Verstoß gegen das Artenschutzgesetz) der Halter für sein Tier haftet. Leider gestaltet sich die Rückverfolgung und somit die strafrechtlichen Konsequenzen für den Verantwortlichen in der Regel als unmöglich umzusetzen, weshalb die AKT schon seit langem den, in der Tierschutzszene unüblichen Standpunkt vertritt, dass Katzen als Freigänger ethisch und rechtlich nicht tragbar sind.

Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, kann auf der Webseite unseren ausführlichen Standpunkt nachlesen:
Katzen als Freigänger

facebook

 

Strolchy

strolchy veranda

Unser Fuchsrüde Strolchy genießt in vollen Zügen den Sommer bei der AKT. Er lebt mit unserer Fähe Leila und sieben Katzen zusammen im Tierhaus und der angebauten Hochveranda. Strolchy wurde uns von einer engagierten Tierschützerin gebracht, nachdem Anwohner das Tier aufgrund seiner fehlenden Scheu von einem Jäger erschießen lassen wollten. Sein Gesundheitszustand war miserabel, und er schied in seiner ersten Nacht bei uns hauptsächlich Müll (Kaugummipapier, Kabelreste etc.) aus. Inzwischen ist er ein wunderschöner Fuchs geworden, der mit all seinen Mitbewohnern gut auskommt und respektiert wird. Aufgrund seiner ruhigen Art und der Tatsache, dass er nahezu zahm ist, vermuten wir, dass er schon älter ist und aus menschlicher Obhut kommt.
Möglicherweise wurde Strolchy von Hand aufgezogen und eines Tages in die sogenannte "Freiheit" entlassen. Vollständig außer Acht gelassen wird dabei, dass hochintelligente Tiere wie Füchse, Wildschweine oder auch Krähen das Überleben in der Natur erlernen müssen. Dabei verbringen sie viel Zeit bei ihren Eltern und sind manchmal auch an der Aufzucht der folgenden Generation beteiligt.

Übrigens: Strolchy sucht noch immer einen Paten, der hilft, unsere laufenden Kosten zu decken.

facebook

 

 

Zusätzliche Informationen