Schüler für Tiere spendet 500,– € an AKT

Schüler für Tiere e. V. haben meiner AKT Euro 500,-- gespendet, da wir durch das Ableben zweier Förderer, die uns monatlich Euro 500,-- zuwandten, in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.

Die Spende von Schüler für Tiere e. V. ist sehr großzügig, aber sie löst unser Problem nicht - gewährt uns nur Aufschub.

Deshalb: Wer immer spenden, Förderer oder Tierpate werden möchte, der melde sich bitte bei mir.
Bitte lest mein Dankesschreiben an Schüler für Tiere, in dem auch wichtige Infos für Euch enthalten sind.
Danke!
Euer Peter H. Arras



Link zum Artikel auf Schüler für Tiere e.V.


"Nachdem wir von der Notlage erfahren hatten, entschlossen wir uns sofort 500,-- € an AKT - Aktion Konsequenter Tierschutz zu spenden.

Peter und seine Organisation leisten eine so hervorragende Arbeit.

Vielleicht möchte der eine oder andere auch was spenden oder gar eine Patenschaft übernehmen.

Heute erreichte uns folgende Mail zu unserer Spende:

Liebe Sabine, lieber Andreas, liebe Schüler für Tiere,

wir bedanken uns bei Euch ganz herzlich für Eure Spende in Höhe von Euro 500,--, nachdem wir Euch über unsere derzeitige finanzielle Notlage informiert hatten.

Leider haben wir im letzten Jahr schon zwei sehr großzügige Förderer durch Ableben verloren, die uns allmonatlich insgesamt Euro 500,-- zuwandten. Seither haben wir in unserem knapp bemessenen Monatsbudget ein Finanzloch von Euro 500,--, das wir bislang durch Reserven und noch sparsamere Wirtschaftsweise kompensiert hatten.

Leider ist es so, dass wir als eine Organisation, die sich insbesondere den benachteiligten Tieren widmet, - jenen Tieren, die selbst von Tierschützern keine allzu große Beachtung und Wertschätzung erfahren – seit ihrem 23jährigen Bestehen als gemeinnützige Gesellschaft, bezüglich Spendeneinnahmen ganz besonders benachteiligt ist.

Tiere, die die Menschen als schön, edel, süß oder lieb erachten, erhalten leider viel mehr Aufmerksamkeit, Zuwendung und Spenden als Tiere, wie wir sie vermehrt pflegen und betreuen. Wir halten in unserer Tierschutzstation für Exoten, Wild- und Kleintiere überwiegend Reptilien (Schlangen, Kaimane, Land- und Wasserschildkröten, Leguane, Agamen etc.), aber auch Fische, Tauben, Krähenvögel, Papageien, Hühner, Pfaue, Füchse, Marder, Nager und Hasenartige, Wildschweine, haben aber auch einen Affen, einen Flughund und einen Wickelbär ebenso wie zwei Hunde und sieben Katzen. Mit Sicherheit sind wir die artenreichste Tierschutzeinrichtung in Deutschland und beherbergen ca. 300 Tiere, die alle in Not waren.

Impressionen aus unserer Einrichtung könnt Ihr hier einsehen!

Auch bei uns kann man Tierpatenschaften übernehmen, Förderer werden oder einmalige Spenden überweisen.
Da wir uns nicht nur mit unseren Tieren, sondern auch mit Tierethik und politischem Tierschutz beschäftigen, ebenso mit Tierschutz – bzw. Mitweltpädagogik, könnten wir uns eine Zusammenarbeit mit Euch sehr gut vorstellen.

Im Anhang noch ein paar Fotos.
Viel Erfolg bei Eurer wertvollen Arbeit und nochmals danke für Eure Hilfe.

Peter H. Arras

AKT- AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ"


Wie Emotionen unser Leben bestimmen

Dieses Video von Quarks und Co zeigt anschaulich, weshalb sich Menschen so viel leichter von emotionaler Beliebigkeit, statt von rationalen Argumenten führen lassen.

 

Obama will das Klima retten – und seine Gegner sprechen vom „Dschihad gegen fossile Energien“. Unsinn. Die Realität ist aber: Klimarettung lässt uns kalt. Und warum? Die Zukunft berührt uns nicht – wir bräuchten mehr leidende Eisbären. Ein Blick ins Gehirn.

Posted by Quarks & Co. on Dienstag, 4. August 2015

Stellungnahme zu Tierfolterungen

Aufgrund von Kritik seitens linksliberaler Tierrechtler bezüglich verschiedener Facebook-Posts von Peter H. Arras, nahm dieser Stellung zu den bestehenden Vorwürfen. Wie so häufig in der Vergangenheit bereits geschehen, wurde diese Stellungnahme ohne Begründung von der Diskussionsseite gelöscht, während die Vorwürfe weiterhin bestehen durften.


"Diese linken Bazillen von "Veganmimikry", die mich angeprangert hatten und auf deren Vorwürfe ich die folgende Stellungnahme abgegeben und bei denen gepostet habe, haben mich nun gesperrt und meine Stellungnahme gelöscht, während sie zugleich den Shitstorm gegen mich stehen gelassen haben!
Das sind "Tierrechtler" auf die die Welt und vor allem die Tiere verzichten können!

Hier meine Stellungnahme mit der Bitte um Kenntnisnahme und Verbreitung - auch in allen Tierschutzgruppen bei FB:

Mein "Asiatenhass" ist meine politisch-strategische Entscheidung und (m)eine normale psychische Reaktion auf die alltäglichen, stets als belustigend und kulinarisch empfundenen Tierfolterungen in China und anderen fernöstlichen Ländern!

Im Namen meiner AKT- Aktion Konsequenten Tierschutz gemeinnützigen GmbH richtete ich mehrere Protestschreiben an die chinesische Regierung, vgl.:
Protestschreiben an die chinesische Botschaft
Aufforderung zur Stellungnahme zu sadistischen Praktiken in China

Schon bei meinen ausgiebigen Internetrecherchen in früheren Jahren ist mir aufgefallen, dass die schlimmsten Tierfolterungen in Asien verübt werden. (vgl.: Über den Thrill, Tiere zu meucheln und dabei zuzusehen )

Jeder, der mich und meine jahrzehntelange Arbeit, insbesondere meine Ausarbeitungen kennt weiß, dass ich jedwede Form der Diskriminierung von Lebewesen und Lebensformen gleich welcher Art ablehne. Im Gegensatz zu den allermeisten Tierschützern und -rechtlern bin ich Biozentriker und verurteile es aufs Schärfste, wenn zum Beispiel der Wert eines Affen über den Wert eines Krebses gestellt wird, der Wert eines Menschen über den eines Tieres etc.... Ich bezichtige die TS-und TR-Szene seit 30 Jahren des anthropozentrischen Speziesismus - so auch die FB-Seite Veganmimikry, in der ich an den Pranger gestellt werde, weil ich die Asiaten als Mongos und Untermenschen bezeichnete ob ihrer Tierfolterungen, für die mein Vokabular nicht ausreicht, um sie in Worte zu fassen und weil ich ab und an AFD- Posts poste, die inhaltlich meinen Überzeugungen entsprechen (z. B. gegen TTIP, Kinderkrippen etc.) Vergleich: https://www.facebook.com/veganmimikry/photos/.../

Ich bin weder politisch rechts noch links einzuordnen, weil dieses alte Schubladensystem ausgedient hat. Aber ich verurteile die linksliberale bis linksextremistische Gesinnung der Tierrechtsszene und distanziere mich von dieser ebenso wie von rechtradikalen Strömungen. Dennoch: Wenn ein Nazi sagt, dass der Kreis rund ist und ich sage das auch, bin ich doch noch lange kein Nazi, oder?
Außerdem verabscheue ich Denkverbote und lehne das Diktat des sog. political correctness ebenso ab wie den linksliberalen Mainstream, der unsere Gesellschaft im Würgegriff hat. Jeder hat das Recht, seine Überzeugungen frei und unverblümt auszudrücken – das ist meine Vorstellung von Liberalität und Emanzipation – und dagegen kann niemand argumentieren.

Deutschland wird seit 70 Jahren wegen des Holocaust in Sippenhaft genommen, obwohl kaum noch jemand von den Verbrechern am Leben ist. Das wird „gut“ gefunden.
Wem das Leben von Tieren und Menschen gleichwertig (und das sollte bei wirklichen Tierrechtlern der Fall sein) ist, der befürwortet es, wenn Nationen und Völker, in denen barbarischste Tierfolterungen an der Tagesordnung sind, (zur Volksbelustigung und –unterhaltung gehören und gar zum Speiseplan, zu Religion und Kultur, zu Sitte und Brauchtum zählen), wenn auch diese Nationen international geächtet werden und diese hierdurch an Ansehen in der Welt verlieren. Diese Staaten erlassen kein Tierschutzgesetz, jeder kann mit jeder Kreatur machen, was immer er will. In diesen Ländern vor allem Asiens werden Verbrechen an Wehrlosen begangen, die nicht in Worte zu fassen sind. Dies ist schonungslos anzuprangern und zu verurteilen – wer dies anders sieht, der ist KEIN Tierrechtler, sondern ein Betrüger. Wer angesichts lebend verbrannter oder frittierter oder lebend in Plastik eingeschweißter Tiere sich um die Rechte der agierenden Verbrecher mehr Gedanken macht als um die Rechte der gefolterten und gedemütigten Tiere, ist kein Tierrechtler, sondern ein Mittäter, Befürworter und Unterstützer dieser Tierrechtsverstöße.

Stellen wir uns doch einmal vor, das Ausland würde Deutschland wegen seiner Massentierhaltung international ächten. Würden wir inländischen Tierschützer und –rechtler dies nicht gut finden und begrüßen? Würden wir es nicht dazu heran ziehen, um den Druck auf den Gesetzgeber und die Wirtschaft zu erhöhen, endlich diese Gräuel abzuschaffen? Ebenso ist es mit den (wenigen) den Tieren gegenüber freundlich gesinnten oder diese sogar schützenden Minderheiten in China und anderen asiatischen Ländern. Diese werden sich von meinem „Asiatenhass“ nicht diskriminiert fühlen – vielmehr werden sie ihn begrüßen.

Es hat nichts mit Tierrechten zu tun, wenn man nicht offen und brachial diese Länder für ihre Praktiken, die sie nicht verbieten, weil Tiere dort weniger Wert sind als Dreck, pauschal verurteilt und anprangert. Ich verstoße nicht gegen Menschenrechte, wenn ich ob dieser Schandtaten bekenne, dass ich all jene Völker und deren Regierungen und Täter HASSE, solange es diese Verbrechen gibt.

Angesichts der Globalisierung wurde die Welt zum Dorf. Wir haben aufeinander zu achten und uns um ethische Hygiene zu bemühen, oder etwa nicht? Man regt sich hierzulande über die arme Kuh auf, die vom Schlachthof floh und interessiert sich zugleich nicht für den Hund, der bei vollem Bewusstsein mit einem Flammenwerfer abgefackelt wird, weil das Adrenalin das Fleisch zart und schmackhaft mache, nur weil es in China geschieht? Was soll das?
Andere „Tierrechtler“ rechtfertigen regelrecht diese sadistischen Verbrechen in Asien mit der Tatsache, dass in Deutschland in der Massentierhaltung und in Schlachthöfen ebenfalls massenhaft Verbrechen an Tieren begangen werden. Sie verkennen dabei, dass sie mit solch einer Argumentation weder den Tieren bei uns, noch denen in Fernost oder sonst wo einen Gefallen tun, sondern vielmehr den Feinden der Tiere auch noch Argumentationshilfen liefern, um ihre Verbrechen zu relativieren.
Auffällig auch, dass die linke Tierrechtsszene aus lauter Angst, sich des Antisemitismus „schuldig“ zu machen, sich aus dem Kampf gegen das Schächten feinsäuberlich heraus hält. Pfui Teufel – kann ich dazu nur sagen.

Ich stehe allerdings der Überfremdung Deutschlands durch den massiven Zustrom von Asylanten skeptisch gegenüber, weil ich einen Dammbruch bezüglich der (spärlichen) ethischen Errungenschaften im Umgang mit Tieren befürchte. Diese Asylbewerber und Flüchtlinge fluten in unser Land, stammen aus Kriegs- und Elendsgebieten und sind entsprechend traumatisiert und infolge dessen destruktiv und oft sadistisch gesinnt. Sie bringen ihre Religionen, Sitten und Bräuche mit in unser Land, in denen zumeist Tiere entrechtet und grausamst behandelt werden. Da diese Leute bei uns sodann in den Genuss unseres Grundgesetzes kommen, das ihnen Meinungs- und Religionsfreiheit zusichert und sie sich hier bei uns ja nicht anpassen und integrieren müssen (wenn es nach den Linksliberalen geht), ist die zwangsläufige Folge die, dass wir all die Jahrzehnte umsonst für Tierschutz und Tierrechte gekämpft haben. Ist das nachvollziehbar?

Ja, ich würde es begrüßen, wenn die AFD sich dem Tierschutz widmen würde und ich wäre auch bereit, dort mitzuwirken, nachdem sich alle anderen Parteien aus tierschutzpolitischer Sicht als unwählbar erwiesen haben (vor allem die Grünen).

Ich habe viele Jahre versucht, den Sadismus und andere destruktive Perversionen der Menschen gegenüber Tieren und Mitwelt zu verstehen, zu erklären und daraus resultierend Lösungen abzuleiten. Inzwischen weiß ich, dass es keinen Ausweg gibt außer den der offenen und konsequenten Ächtung.
Text: Warum der Mensch zum Monster wurde

Und wenn ich mir klar mache, wie tief das Niveau innerhalb dieser sogenannten Tierrechtsszene gesunken ist, und wie tief die Bereitschaft zum vernünftigen Dialog, dann ist mir klar, warum diese Bewegung, die intellektuell seit Jahrzehnten auf der Stelle tritt, nichts erreichen wird. Ich fühle mich dieser ausdrücklich NICHT zugehörig, was nichts daran ändert, dass ich ob meiner Bemühungen, Positionen und Werte nicht nur ein Tierrechtler, sondern sogar ein Menschenpflichtler bin. Menschen mögen alle gleich wertvoll sein, aber gleichwertig sind sie definitiv nicht. Man möge darüber sinnieren, wie ich dies wohl meine und weiteren Shitstorm über mich ausgießen. Für mich ist dies hier einer von vielen Feldversuchen – ich sammle diese „Kommentare“ um nachweisen zu können, wie sehr ich richtig liege.

Ich weigere mich, diese von Euch propagierte Gleichmacherei (auch bezüglich Genderdebatte, Feminismus etc.) mit zu machen, da ich naturphilosophisch wertkonservative Überzeugungen habe. Ich weiß, dafür würdet Ihr mich gerne am nächsten Baum aufhängen, Ihr „netten Gutmenschen“, die Ihr glaubt, hier die Gedankenpolizei spielen zu müssen, während Ihr Euch zugleich und vermehrt um die Rechte von Völkern sorgt, die Tiere wie Dreck behandeln und dazu lachen. Nee, Ihr seid keine Tierrechtler, Ihr (jene, die sich angesprochen fühlen, sind auch von mir gemeint) seid reif für die Irrenanstalt! Die anderen werden diese Stellungnahme liken, teilen und verbreiten.
(Bitte beachtet dabei, dass Ihr diese Stellungnahme extra kopieren und in den Post einsetzen müsst, da sonst nur der Link geteilt wird!)

Letzteren danke ich vorab herzlich dafür – Ihr seid die Hoffnung!

16.06.2015
Peter H. Arras"

AKT-Weihnachtsbotschaft - über Veganismus und wie wir den Tierholocaust beenden können

Liebe Tierschutzkollegen, liebe Förderer der AKT,schwein helfen

zunächst wünsche ich Ihnen/Euch allen eine gesegnete Weihnacht und schon jetzt ein erfolg- und erkenntnisreiches und zufriedenes Jahr 2015!

Die sogenannten "Landwirtschaftlichen Nutztiere" haben es geschafft, in den Fokus der Tierschutz- und Tierrechtsszene zu rücken und sind inzwischen das Hauptthema im politischen Kampf für Tierschutz und Tierrechte. Auffällig dabei ist aber, dass es sich bei den betreffenden domestizierten Tierrassen fast nur um Angehörige der Säugetiere und Vögel handelt, was zeigt, dass viele von uns nicht ganz frei von speziesistischen Tendenzen in ihrem Handeln und Prioritäten setzen sind. Aber dies soll nicht das Thema dieser Weihnachtsbotschaft sein.

Die Art und Weise aber, mit der für die Belange dieser geschundenen Kreaturen der Agrarindustrie gekämpft wird, lässt meines Erachtens sehr zu wünschen übrig. Das Thema wird überwiegend emotional und gegen die falsche Adresse gerichtet. Es sind nämlich nicht die Konsumenten, die "Verbraucher" genannt werden, jene, die in erster Linie für Massentierhaltung und -schlachtung verantwortlich sind.
Es sind die Regierungen und Entscheidungsträger unseres Staates und der EU, die jährlich 67 Mrd. Euro dafür ausgeben, dass die Nachfrage das Angebot nicht mehr beeinflussen kann. Mit unseren Steuergeldern (auch denen der Veganer), die uns alljährlich abgetrotzt werden, werden diese wahnwitzigen Subventionen finanziert.

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AKT - Rundmail: "Naturschützer - die besseren Tierschützer?

AKT-Kommentar: Endlich wird der Subventionsirrsinn einmal angeprangert.
Es sind natürlich die Naturschützer, nicht die Tierschützer, die hierbei aktiv werden. Letztere sind mit "Veganisierung" der Gesellschaft beschäftigt, anstatt die wahren Ursachen des Holocaustes an Tieren politisch anzugehen - die subventionierte Tierindustrie!
 

Milliarden-Subventionen für den Mülleimer

Naturschützer: Fördergeld macht Schweinefleisch viel zu billig. In der Folge wird bis zu einem Drittel weggeworfen
Von Anette Dowideit

Manche schätzen, dass bis zu 20 Millionen Schweine pro Jahr geschlachtet werden, ohne dass ihr Fleisch verwertet wird

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr mehr als 59 Millionen Schweine gemästet und geschlachtet – mit Hilfe von milliardenschweren Subventionen aus Deutschland und der EU. 1,8 Milliarden Euro an Fördergeldern für Ackerflächen für Tierfutter, Stallneubauten oder als Zollerleichterungen bei Importen dürften pro Jahr als direkte oder indirekte Subvention an die industrielle Schweinemastbranche fließen. Zu dieser Schätzung kommt ein Fernsehfilm, der an diesem Mittwoch in der ARD gezeigt wird, mit Unterstützung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Der SWR-Film mit dem Titel "Schweine für den Müllcontainer" kritisiert die Haltungsbedingungen in der deutschen industriellen Schweinemast. Dicht gedrängt stehen die Tiere häufig im Stall, oft ohne Beschäftigungsmöglichkeiten oder eingestreutes Stroh auf den Spaltenböden aus Beton, an denen viele Tiere sich die Füße aufreißen – so zeigt es der Film, der verschiedene Kritiker zu Wort kommen lässt. "Wir versuchen, Schweine an ein Haltungssystem anzupassen, in das sie nicht gehören", sagt etwa die hessische Landestierschutzbeauftragte Madeleine Martin.

Etwa ein Drittel aller Nahrungsmittel landet in Industrienationen wie Deutschland auf dem Müll. Diese Schätzung hatte die Umweltorganisation WWF vor einigen Monaten ausgegeben. Überträgt man diese Zahl auf Fleischprodukte, erscheint sie im Zusammenhang mit den von Tierschützern kritisierten Haltungsbedingungen vieler Masttiere als besonders dramatisch. "20 Millionen Schweine pro Jahr haben somit umsonst gelitten und sind am Ende noch einen sinnlosen Tod gestorben", zu diesem Resümee kommt der Film.

Schuld daran, dass so viel Fleisch auf dem Müll landet, ist demnach der zu niedrige Preis. Das sagt auch BUND-Agrarexpertin Reinhild Benning. "Wäre das Fleisch nicht so billig zu haben, würde der Verbraucher es mehr wertschätzen." Grund für die niedrigen Ladenpreisen seien wiederum die hohen Subventionen. Benning rechnet vor, dass die EU Futterflächen für die industrielle Massentierhaltung in Deutschland mit jährlich 950 Millionen Euro unterstütze. Dazu kämen unter anderem 100 Millionen Euro an Baufördergeldern des Bundes, 500 Millionen Euro an finanziellen Vorteilen für die Züchter, die importierte Futtermittel nicht versteuern müssten, sowie 200 Millionen Euro staatliche Subventionen für Biogasanlagen, die häufig von den Schweinebetrieben neben ihren Mastanlagen errichtet würden.

Die hohen Fördersummen verbilligten das Fleisch zusammengenommen so stark, dass es den Konsumenten, ebenso wie Handelsketten und die Restaurantbranche heute nicht mehr schmerze, Fleisch wegzuwerfen, sagt die BUND-Agrarexpertin. Mittlerweile lebt eine ganze Branche davon, Fleisch- und andere Lebensmittelüberreste zu entsorgen.

In der deutschen Schweinemast sind auch noch andere Missstände bei der Haltung Standard, die der Film nicht behandelt: So leben 80 Prozent aller Mastschweine mit gekürzten Schwänzen. Die Ferkelzüchter kupieren die Ringelschwänze häufig wenige Tage nach der Geburt, um zu verhindern, dass sich die Tiere später - wenn sie dicht an dicht stehen - gegenseitig aus Langeweile und Aggression anfressen.

Zu solch beengten Haltungsbedingungen komme es durch eine zunehmende Intensität in der Schweinemast, erklärt der renommierte Agrarökonom Achim Spiller von der Universität Göttingen. Ein Schwein, rechnet er vor, bleibt etwa 100 Tage beim Mäster, somit schafft der Mäster bei 365 Tagen und 2000 Mastplätzen einen Durchlauf von maximal 7300 Schweinen pro Jahr. Das macht etwa 45.000 Euro Jahresgewinn. Je dichter die Schweine stehen, desto weniger Arbeitskräfte und damit Geld braucht man, um sie zu versorgen.

Der BUND kritisiert im Film auch, dass dank der Subventionen in Deutschland mehr Schweinefleisch produziert werde als gegessen werden könne. Der Selbstversorgungsgrad liegt laut Verband der Fleischwirtschaft (VDF) bei rund 110 Prozent. Deshalb von einer Überversorgung zu sprechen, hält VDF-Hauptgeschäftsführerin Heike Harstick allerdings für unangebracht. Schließlich werde das Fleisch, das nicht in Deutschland konsumiert werde – 39 Kilo pro Bürger und Jahr – nicht weggeworfen, sondern exportiert. "In der Automobilindustrie würde wohl niemand auf die Idee kommen, dass wir nur so viele Autos produzieren dürfen, wie wir selbst fahren."

Umwelt- und Naturschützer kritisieren seit Jahren den hohen Fleischkonsum der Industrienationen. Dabei geht es neben den Haltungsbedingungen für die Tiere vor allem um die Frage, ob es angesichts der wachsenden Weltbevölkerung moralisch vertretbar ist, eine steigende Zahl an Ackerflächen für den Anbau von Tierfutter zu reservieren statt dort Nahrungsmittel anzubauen.

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