Gartenschläfer

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Am 06.07. bekamen wir abends noch einen verwaisten Gartenschläfer aus Kirchheimbolanden eingeliefert. Die Mutter und seine beiden Geschwister wurden Opfer des Jagdtriebs einer Hauskatze. Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, dass freilaufende Katzen besonders im Frühling und Sommer eine ernsthafte Bedrohung für die heimische und größtenteils artengeschützte Tierwelt (wie in diesem Fall) darstellt. Dabei sollten sich alle Katzenhalter bewusst sein, dass die Hauskatze, wie jedes Heimtier, einer 24-stündigen Aufsichtspflicht unterliegt und im Schadensfall (wie Unfallverursachung oder Verstoß gegen das Artenschutzgesetz) der Halter für sein Tier haftet. Leider gestaltet sich die Rückverfolgung und somit die strafrechtlichen Konsequenzen für den Verantwortlichen in der Regel als unmöglich umzusetzen, weshalb die AKT schon seit langem den, in der Tierschutzszene unüblichen Standpunkt vertritt, dass Katzen als Freigänger ethisch und rechtlich nicht tragbar sind.

Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, kann auf der Webseite unseren ausführlichen Standpunkt nachlesen:
Katzen als Freigänger

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Strolchy

strolchy veranda

Unser Fuchsrüde Strolchy genießt in vollen Zügen den Sommer bei der AKT. Er lebt mit unserer Fähe Leila und sieben Katzen zusammen im Tierhaus und der angebauten Hochveranda. Strolchy wurde uns von einer engagierten Tierschützerin gebracht, nachdem Anwohner das Tier aufgrund seiner fehlenden Scheu von einem Jäger erschießen lassen wollten. Sein Gesundheitszustand war miserabel, und er schied in seiner ersten Nacht bei uns hauptsächlich Müll (Kaugummipapier, Kabelreste etc.) aus. Inzwischen ist er ein wunderschöner Fuchs geworden, der mit all seinen Mitbewohnern gut auskommt und respektiert wird. Aufgrund seiner ruhigen Art und der Tatsache, dass er nahezu zahm ist, vermuten wir, dass er schon älter ist und aus menschlicher Obhut kommt.
Möglicherweise wurde Strolchy von Hand aufgezogen und eines Tages in die sogenannte "Freiheit" entlassen. Vollständig außer Acht gelassen wird dabei, dass hochintelligente Tiere wie Füchse, Wildschweine oder auch Krähen das Überleben in der Natur erlernen müssen. Dabei verbringen sie viel Zeit bei ihren Eltern und sind manchmal auch an der Aufzucht der folgenden Generation beteiligt.

Übrigens: Strolchy sucht noch immer einen Paten, der hilft, unsere laufenden Kosten zu decken.

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Schüler für Tiere spendet 500,– € an AKT

Schüler für Tiere e. V. haben meiner AKT Euro 500,-- gespendet, da wir durch das Ableben zweier Förderer, die uns monatlich Euro 500,-- zuwandten, in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.

Die Spende von Schüler für Tiere e. V. ist sehr großzügig, aber sie löst unser Problem nicht - gewährt uns nur Aufschub.

Deshalb: Wer immer spenden, Förderer oder Tierpate werden möchte, der melde sich bitte bei mir.
Bitte lest mein Dankesschreiben an Schüler für Tiere, in dem auch wichtige Infos für Euch enthalten sind.
Danke!
Euer Peter H. Arras



Link zum Artikel auf Schüler für Tiere e.V.


"Nachdem wir von der Notlage erfahren hatten, entschlossen wir uns sofort 500,-- € an AKT - Aktion Konsequenter Tierschutz zu spenden.

Peter und seine Organisation leisten eine so hervorragende Arbeit.

Vielleicht möchte der eine oder andere auch was spenden oder gar eine Patenschaft übernehmen.

Heute erreichte uns folgende Mail zu unserer Spende:

Liebe Sabine, lieber Andreas, liebe Schüler für Tiere,

wir bedanken uns bei Euch ganz herzlich für Eure Spende in Höhe von Euro 500,--, nachdem wir Euch über unsere derzeitige finanzielle Notlage informiert hatten.

Leider haben wir im letzten Jahr schon zwei sehr großzügige Förderer durch Ableben verloren, die uns allmonatlich insgesamt Euro 500,-- zuwandten. Seither haben wir in unserem knapp bemessenen Monatsbudget ein Finanzloch von Euro 500,--, das wir bislang durch Reserven und noch sparsamere Wirtschaftsweise kompensiert hatten.

Leider ist es so, dass wir als eine Organisation, die sich insbesondere den benachteiligten Tieren widmet, - jenen Tieren, die selbst von Tierschützern keine allzu große Beachtung und Wertschätzung erfahren – seit ihrem 23jährigen Bestehen als gemeinnützige Gesellschaft, bezüglich Spendeneinnahmen ganz besonders benachteiligt ist.

Tiere, die die Menschen als schön, edel, süß oder lieb erachten, erhalten leider viel mehr Aufmerksamkeit, Zuwendung und Spenden als Tiere, wie wir sie vermehrt pflegen und betreuen. Wir halten in unserer Tierschutzstation für Exoten, Wild- und Kleintiere überwiegend Reptilien (Schlangen, Kaimane, Land- und Wasserschildkröten, Leguane, Agamen etc.), aber auch Fische, Tauben, Krähenvögel, Papageien, Hühner, Pfaue, Füchse, Marder, Nager und Hasenartige, Wildschweine, haben aber auch einen Affen, einen Flughund und einen Wickelbär ebenso wie zwei Hunde und sieben Katzen. Mit Sicherheit sind wir die artenreichste Tierschutzeinrichtung in Deutschland und beherbergen ca. 300 Tiere, die alle in Not waren.

Impressionen aus unserer Einrichtung könnt Ihr hier einsehen!

Auch bei uns kann man Tierpatenschaften übernehmen, Förderer werden oder einmalige Spenden überweisen.
Da wir uns nicht nur mit unseren Tieren, sondern auch mit Tierethik und politischem Tierschutz beschäftigen, ebenso mit Tierschutz – bzw. Mitweltpädagogik, könnten wir uns eine Zusammenarbeit mit Euch sehr gut vorstellen.

Im Anhang noch ein paar Fotos.
Viel Erfolg bei Eurer wertvollen Arbeit und nochmals danke für Eure Hilfe.

Peter H. Arras

AKT- AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ"


Wie Emotionen unser Leben bestimmen

Dieses Video von Quarks und Co zeigt anschaulich, weshalb sich Menschen so viel leichter von emotionaler Beliebigkeit, statt von rationalen Argumenten führen lassen.

 

Obama will das Klima retten – und seine Gegner sprechen vom „Dschihad gegen fossile Energien“. Unsinn. Die Realität ist aber: Klimarettung lässt uns kalt. Und warum? Die Zukunft berührt uns nicht – wir bräuchten mehr leidende Eisbären. Ein Blick ins Gehirn.

Posted by Quarks & Co. on Dienstag, 4. August 2015

AKT-Weihnachtsbotschaft - über Veganismus und wie wir den Tierholocaust beenden können

Liebe Tierschutzkollegen, liebe Förderer der AKT,schwein helfen

zunächst wünsche ich Ihnen/Euch allen eine gesegnete Weihnacht und schon jetzt ein erfolg- und erkenntnisreiches und zufriedenes Jahr 2015!

Die sogenannten "Landwirtschaftlichen Nutztiere" haben es geschafft, in den Fokus der Tierschutz- und Tierrechtsszene zu rücken und sind inzwischen das Hauptthema im politischen Kampf für Tierschutz und Tierrechte. Auffällig dabei ist aber, dass es sich bei den betreffenden domestizierten Tierrassen fast nur um Angehörige der Säugetiere und Vögel handelt, was zeigt, dass viele von uns nicht ganz frei von speziesistischen Tendenzen in ihrem Handeln und Prioritäten setzen sind. Aber dies soll nicht das Thema dieser Weihnachtsbotschaft sein.

Die Art und Weise aber, mit der für die Belange dieser geschundenen Kreaturen der Agrarindustrie gekämpft wird, lässt meines Erachtens sehr zu wünschen übrig. Das Thema wird überwiegend emotional und gegen die falsche Adresse gerichtet. Es sind nämlich nicht die Konsumenten, die "Verbraucher" genannt werden, jene, die in erster Linie für Massentierhaltung und -schlachtung verantwortlich sind.
Es sind die Regierungen und Entscheidungsträger unseres Staates und der EU, die jährlich 67 Mrd. Euro dafür ausgeben, dass die Nachfrage das Angebot nicht mehr beeinflussen kann. Mit unseren Steuergeldern (auch denen der Veganer), die uns alljährlich abgetrotzt werden, werden diese wahnwitzigen Subventionen finanziert.

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