Offener Brief: "Maischberger-Talkshow vom 11.02.2014 'Homosexualität auf dem Lehrplan' "

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INSTITUT FÜR MITWELTETHIK

gemeinnützige Gesellschaft mbH

 

 

Sehr verehrte Frau Maischberger, verehrte Chefredaktion,

ein Zitat des berühmten Psychoanalytikers Erich Fromm:

"Die homosexuelle Abweichung von der Norm entsteht dadurch, daß diese polarisierte Vereinigung nicht zustande kommt und daß der Homosexuelle hierdurch unter dem Schmerz der nicht aufgehobenen Getrenntheit leidet, wobei es sich im übrigen um ein Unvermögen handelt, das er mit dem durchschnittlich heterosexuell Veranlagten, der nicht lieben kann, teilt."[S.57f. Erich Fromm: Die Kunst des Liebens. Frankfurt/M 1994]

Dieses Zitat zeigt, dass Homosexuelle OPFER sind, die unsere Anteilnahme, unsere Toleranz und auch unsere Akzeptanz bedürfen und verdienen. Darüber gibt es keine Diskussion.

Aber es muss auch darum gehen, ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, das die natürliche Entwicklung - auch in sexueller Hinsicht - für unsere neuen und nachfolgenden Generationen begünstigt. Der Bildungsplan des Bundeslandes Baden-Württemberg ist indes ein Anschlag auf die natürliche Entwicklung der sexuellen Orientierung und somit auf den Charakter der Kinder und Jugendlichen.

 

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AKT-Rundmail: " 'Nachtcafe' - Talkshow vom 24.01.2014 - bitte an Herrn Wieland Backes und die verantwortlichen Redakteure weiterleiten!"

Sehr geehrter Herr Backes, sehr geehrte Fernsehmacher des SWR,

die gestrige Talkshow zum Thema "Schwul, lesbisch, hetero - wirklich selbstverständlich? " war schon aufgrund der Wahl der Gesprächsteilnehmer tendenziell und somit parteiisch. Wir erwarten von öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten Unvoreingenommenheit und Parteilosigkeit, was hier in keiner Weise gegeben war. Zwei bezüglich Eloquenz und Argumenten schwache, noch dazu religiös fixierte Vertreter wertkonservativer soziokultureller Positionen wurden einer Überzahl von Befürwortern einer Gleichbehandlung von Homosexualität und Heterosexualität gegenüber gestellt. Es fehlten in der Runde Psychopathologen und Psychologen, um das Thema fachlich und somit sachlich bewerten zu können.

In einigen Punkten möchte unser Institut, das unter dem Motto "Wir befassen uns mit der Frage, wie aus dem Täter Mensch ein menschlich Tätiger werden kann.", sich auch mit Psychologie, Anthropologie, Psychopathologie und Gesellschaftskritik befasst, Stellung nehmen:

1.) Wenn man sich mit Psychopathologie eingehender befasst, wird deutlich, dass diese fast immer einher geht mit Homosexualität und anderen sexuellen Perversionen, die in einer mangelhaften Individuation (Persönlichkeitsbildung), die nicht genetisch, sondern soziokulturell und psychosozial verursacht ist, begründet liegen. Der Gast Jan Küpperbusch ist hierfür ein idealer Beleg. Seine Magersucht ist nicht die Folge der Nichtakzeptanz seiner Homosexualität gewesen. Magersucht (Anorexie) entsteht in der frühkindlichen Prägephase (oralinfantilen Phase) und stellt, so wie Bulimie, Adipositas, Selbstverletzungen, suizidale Tendenzen etc.) eine Form von Autoaggression und Destruktivität dar.

2.) Homosexualität zeigt sich zumeist in Verbindung mit multiplen Charakter- bzw. Persönlichkeitsstörungen narzisstischer Art, oft sogar auf dem Niveau des Borderline-Syndroms. Sie geht oft einher mit Sadomasochismus, Pädosexualität, Zoosexualität, Exhibitionismus und andere Formen, woraus sich oft Mischformen ergeben (vgl. Fachliteratur von Kernberg, Kohut, Fromm). Insofern ist es in der Tat kindeswohlgefährdend, Homosexuellen Pflegekinder anzuvertrauen oder ihnen gar das Adoptionsrecht zu gewähren. Hätte man die anwesenden Homosexuellen nach ihrer Kindheit und Jugend, ihren Familienverhältnissen etc. befragt, hätte sich herausgestellt, das die Ursache ihrer sexuellen Störung auf Fehlprägungen sowie ggf. Traumatisierungen zurückzuführen sind.

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Weltweiter Fleischkonsum wächst rasant

Zum zweiten Mal haben die Heinrich-Böll-Stiftung, der BUND und die Zeitung Le monde diplomatique einen Fleischatlas veröffentlicht, in dem sie Zahlen zum Fleischkonsum, aber auch anschaulich die Auswirkungen des weltweiten Fleischkonsums und der industriellen Massentierhaltung darstellen.

Laut Fleischatlas werden bis Mitte des Jahrhunderts voraussichtlich 150 Millionen Tonnen mehr Fleisch als heute produziert. Vor allem in asiatischen Ländern, aber auch in Afrika wird der Fleischkonsum stark ansteigen. Hier in Deutschland sinkt der Fleischkonsum zwar – doch langsam, und mit 60 Kilogramm pro Person und Jahr ist er immer noch doppelt so hoch wie die Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Fleischboom bedroht Welternährung, Umwelt, Tierschutz und Gesundheit

Der weltweite Fleischboom wird zu einer Verstärkung der Konkurrenz zwischen dem Anbau von Nahrungsmitteln und Futtermitteln führen. Schon heute landen 40 Prozent der Getreideernte nicht auf dem Teller, sondern im Trog. Und 70 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen werden laut Weltagrarbericht in irgendeiner Weise für die Tierfütterung beansprucht.

Nicht neu, aber trotzdem alarmierend sind die Folgen des weltweiten Hungers auf Fleisch, die der Fleischatlas aufzeigt: die Industrialisierung der Fleischerzeugung mit immer größeren Tierhaltungsanlagen und Schlachtbetrieben, millionenfaches Tierleid, Belastung von Böden und Gewässern mit Pestiziden und Gesundheitsgefahren durch Antibiotika- und Hormoneinsatz.

Wir brauchen die Agrarwende.

Trotz all dieser Kritikpunkte hält die Bundesregierung an einer Agrarpolitik fest, die die aggressive Exportorientierung der Fleischindustrie und Industrialisierung in der Tierhaltung unterstützt. Laut schwarz-rotem Koalitionsvertrag soll die Exportkompetenz des Landwirtschaftsministeriums gestärkt werden. Das ist der falsche Weg. Statt auf Massentierhaltung und Export zu setzen, muss die Bundesregierung die regionale, nachhaltige Landwirtschaft stärker fördern. Die grüne Bundestagsfraktion steht für eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Landwirtschaft - Fraktionsbeschluss "Artgerechte Tierhaltung und Fleischkonsum"(pdf). Qualität statt Quantität beim Fleischkonsum nützt den Verbrauchern, den Tieren und dient der globalen Ernährungssicherheit. Weitere Informationen in unserem Flyer „Tierschutz“.

Anmerkung der AKT:

WIR BRAUCHEN DIE BIOFERMENTERTECHNOLOGIE CPF!

 

Delfinmassaker - es muss entschlossen gehandelt werden

delfin massaker
 
Bitte unterschreiben Sie hier die Petition! Es muss endlich mal ein Ende haben mit diesem Wahnsinn!
 
Die AKT gGmbH hat es bereits in ihrem Gründungsjahr 1994 geschafft, ein Delfinarium in Deutschland zu schließen. Doch der Misstand dauert national und international an. Hier unser allgemeiner Infotext zum Thema.
 

Spiegel-online: Wassermangel: Forscher prophezeien Ende der Fleischkultur

Seit Jahren gebe ich den Rat, nicht so viel Energie und Geld in die Etablierung des Vegetarismus/Veganismus zu investieren, da die Regierungen der Welt spätestens 2030 den Tierkonsum aus Ressourcengründen ohnehin verbieten werden. (Schneller können wir das durch mühevolle Aufklärungsarbeit mit Sicherheit auch nicht erreichen.)
Macht Euch besser Gedanken darüber, wie Nährstoffe ökologisch und ethisch vertretbar für 9 Mrd. Menschen in 2050 erzeugt werden können, so wie wir von der AKT - vgl.: http://www.akt-mitweltethik.de/ernaehrung

Aber niemand hört auf uns - unsere Biofermenterinnovation CPF kann nicht entwickelt werden, weil keine Sponsoren hierfür das Budget übernehmen wollen. Unglaublich!
 
(Peter H. Arras)
 
 

Zum Originalartikel von Markus Becker

vertrocknete kuh

Totes Rind in Kenia: Der Welt droht Wassermangel

 

Fleisch ist in den reichen Ländern eine billige Alltagsnahrung. Doch damit dürfte laut einer Studie bald Schluss sein: Das Wachstum der Weltbevölkerung und künftige Wasserkrisen könnten das Schnitzel zum Luxusgut machen.

Wer glaubt, morgens beim Duschen viel Wasser zu verbrauchen, kennt nicht einmal die halbe Wahrheit. Nach Zahlen der Unesco liegt der weltweite Pro-Kopf-Bedarf bei fast 1400 Kubikmetern pro Jahr - das sind nahezu 4000 Liter pro Tag. Und das ist nur der globale Durchschnitt. In den USA etwa ist der Pro-Kopf-Verbrauch mehr als doppelt so hoch.

Sparsames Spülen hilft da kaum. Denn das weitaus meiste Wasser, das man als Bewohner eines reichen Industrielandes zum Leben braucht, fällt fernab der heimischen Wohnung an - der größte Teil entsteht in der Lebensmittelherstellung. Die Landwirtschaft verbraucht rund doppelt so viel Wasser wie alle anderen Aktivitäten der Menschheit zusammen - und die Fleischproduktion wiederum hat den höchsten Wasserverbrauch. Die Herstellung eines einzigen Kilogramms Schweinefleisch verschlingt rund 10.000 Liter.

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