Rundmail: "20 Jahre AKT als gemeinnützige Tier- und Mitweltschutzorganisation"

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Liebe Freunde und Förderer,

am gestrigen 19.04.2014 beging unsere AKT ihr 20jähriges Jubiläum als gemeinnützige und besonders förderungswürdige Tier- und Mitweltschutzorganisation. Zugleich ist die AKT mit ihren Einrichtungen nunmehr 10 Jahre im pfälzischen Biedesheim ansässig.

Wir schauen zurück auf sehr lebhafte, ereignisreiche und erfolgreiche Jahre des unermüdlichen Wirkens für Tiere und Mitwelt.

Trotz oft massiven Gegenwindes, finanzieller und personeller Engpässe, Schwierigkeiten und Problemen haben wir es geschafft, dem Leben gleich welcher Art und unseren Überzeugungen die Treue zu halten, uns zu behaupten und unsere Organisation immer besser und leistungsfähiger zu machen. Nachweislich haben wir in mannigfachen Bereichen Pionierarbeit geleistet und sind bezüglich unseres ganzheitlichen Leistungsspektrum nach wie vor unerreicht.

Größe definieren wie nicht über quantitative, sondern stets über qualitative Eigenschaften wie Mut, Konsequenz, Wahrheitstreue, Kompetenz, Aufrichtigkeit und den Blick nach vorn, in eine gemeinsame Zukunft von Menschen und Mitwelt und wie diese gestaltet werden müsste. Unsere Thesen und Strategievorschläge, die intensive interdisziplinäre Befassungen mit allem, was mit dem Phänomen Leben zusammen hängt, erforderten, sind allen auf unserer neuen Website zugänglich.

Wir retteten unzählige Tiere, auch solche, die Arten angehören, die selbst bei Tierschützern auf wenig Verständnis und Hilfe hoffen konnten und betreiben für diese noch heute die erste und mithin größte Tierschutzeinrichtung in Deutschland. Je anspruchsvoller die Tiere und je komplexer der tierschützerische Handlungsbedarf, um so mehr fühlten wie uns angespornt, gerade in diesen Bereichen zu wirken.

Mit bescheidensten Mitteln und großem Altruismus haben wir es bis hier her geschafft, doch die Zeiten werden schwerer für uns.
Zu groß die Konkurrenz durch neue Großorganisationen, die mit modernsten (populistischen) Methoden den Spendenmarkt abgrasen, zu stark das Wachstum von Geiz und Selbstsucht unter den Bürgern, zu steil der Anstieg der Unterhaltskosten, z. B. für Energie, die unsere anspruchsvollen Exoten brauchen, um auch klimagerecht leben zu können. Unsere Tiere weisen zumeist sehr hohe Lebenserwartungen auf. So beherbergen wir z. B. Reptilien, die schon seit 25 Jahren bei uns sind.

Bei der AKT ist für jeden potenziellen Spender und Förderer was dabei, egal wo derjenige den Schwerpunkt von Tier- und Mitweltschutzarbeit gesetzt sehen möchte.
Ob karitatives Retten, Bergen, Schützen und Halten von zumeist höchst anspruchsvollen Tierarten,
ob Beratung zu fast allen Tierarten und Strategien zu ihrem bestmöglichen Schutz,
ob politische und öffentliche Arbeit als kompetente, eloquente und engagierte Anwälte der Entrechteten,
ob Grundlagenarbeit bezüglich Ethik gegenüber, und Respekt vor allem Leben oder
ob die Frage, wie aus dem Täter Mensch ein menschlich Tätiger werden kann,
- zu fast allem haben wir dezidierte Positionen und konkrete Vorschläge ausgearbeitet, die sogar eine Innovation enthält, wie die Menschheit ethisch und ökologisch zu ernähren ist, ohne dass hierzu die planetarische Biosphäre weiter geschädigt wird.

Wir haben unsere Arbeit stets sehr ernst genommen und wohl nichts ausgelassen, um Gutes zu tun.

Doch ohne die aktive und finanzielle Hilfe Dritter konnten und können wir das nicht.
An dieser Stelle deshalb verbindlichsten Dank an all unsere Förderer und Spender, Mit- und Zuarbeiter,
die uns über all die Jahre die Treue gehalten haben.

Wir möchten alle Leser dieser Zeilen bitten, unsere Arbeit zu unterstützen.

Unten finden Sie unsere drei grünen Dreiecksbuttons - bitte machen Sie von ihnen Gebrauch!

Mit Dank und tierschützerischer Verbundenheit verbleiben wir

Ihr/e

AKT- AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ

gemeinnützige Gesellschaft mbH

Offener Brief zum Artikel über Reptilium Landau im Mannheimer Morgen

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Betreff: Artikel: "Ein halbes Jahr ohne Sauerstoff"

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Moll,

wir betreiben seit 1989 die erste und immer noch größte Tierschutzstation für Exoten und Wildtiere mit Schwerpunkt Reptilien, vor allem Land- und Wasserschildkröten ,  und befassen uns u. a. auch mit "Mitweltpädagogik".

Deshalb sehen wir uns gezwungen, gegen den im Betreff benannten Artikel zu protestieren.
Natürlich ist uns klar, dass der Artikel den Zweck hat, die Leserschaft des MM für einen Besuch im Reptilium in Landau zu interessieren.

Aus tierfachlicher Sicht, als auch aus tierschützerischer ,  ist er jedoch höchst bedenklich. Dasselbe gilt für die pädagogische Perspektive, also u. a. auch die Frage, was Eltern, Kinder und Jugendliche aus ihm für Eindrücke und Erkenntnisse gewinnen und wie diese das Bild des Menschen bezüglich Schildkröten beeinflussen. Welche Konsequenzen sich hieraus auch für das Schicksal der leider zahlreichen "Heimschildkröten", oder den Kinderwunsch nach der Anschaffung derselben ergeben, kann man sich gut vorstellen.

1. Hier wird vermittelt, dass Schildkröten ein halbes Jahr ohne Sauerstoff auskämen, was zu Folge haben kann, dass solche Tiere in luftdichten Behältern u. U. eingesperrt werden und/oder man die hinreichende Belüftung von Terrarien/Aquarien als minder bedeutsam einstufen könnte.

2. Es wird der Eindruck vermittelt, dass man Schildkröten wachrütteln muss - nicht auszudenken, was diese unqualifizierte und brutale Aussage nun für Auswirkungen auf den Umgang von Kindern mit ihren Schildkröten haben wird.

3. Man kann Schildkröten plumpsen lassen - das hält der Panzer aus. Andererseits aber wird vermittelt, dass der Panzer sehr empfindsam sei und die Tiere alles spüren können. Ein Widerspruch, den Kinder nicht einordnen können.

4.) Ein Schildkrötenpanzer müsse geschrubbt werden - mit einer Wurzelbürste, was für die Tiere eine Massage sei, die die Durchblutung fördere. Das ist gelinde gesagt quatsch. Wenn ein Schildkrötenpanzer geschrubbt werden muss, weil er beispielsweise mit Kot verschmiert oder von Algen besiedelt ist, dann vorsichtig und mit einer weichen Zahnbürste.

5. "Genau richtig" seien neun Grad Celsius Wassertemperatur für wechselwarme Tiere wie diese Sumpfschildkröten. Hier wird der Eindruck vermittelt, dass Wechselwarme es extra kalt bräuchten, dabei ist das Gegenteil der Fall. Wechselwarme, also Poikilotherme oder Ektotherme haben keine eigenen Körpertemperatur wie Säugetiere und Vögel und sind deshalb auf eine (artspezifisch) warme Umgebungstemperatur angewiesen, ohne die kein Stoffwechsel stattfinden kann. Die Leserschaft und deren Kinder wird mit solchen Aussagen der Eindruck vermittelt, dass Schildkröten quasi Polartiere seien und man tunlichst auf eine kalte Umgebungstemperatur achten müsse. Neun Grad Celsius ist eiskalt - es ist unverantwortlich, solche Tiere in so ein kaltes Wasser zu setzen, zumal, wenn man bedenkt, was für eine stressige Prozedur (Wachrütteln, fallen gelassen werden, Wurzelbürste, von Kindern befingert etc.) diese Tiere hinter sich haben. Wie sehr dieser Park bereit dazu ist, sich um die Gunst des Publikums auf Kosten seiner Tiere  derart anzubiedern, ist aus tierhalterischer Sicht unverantwortlich.

Wir machen im Übrigen darauf aufmerksam, dass Starre nichts mit Schlafen oder Ruhen zu tun hat. Jedes wechselwarme Tier verfällt zwangsläufig in Starre, wenn es entsprechend abgekühlt wird, da die Fähigkeit fehlt, die Körpertemperatur selbst zu erzeugen. Deshalb leben die meisten Reptilien und insbesondere Schildkröten in den subtropischen und tropischen Gebieten der Erde. Auch die Emys orbicularis bildet vor allem in trocken-warmen mediterranen Gebieten nennenswerte Populationen und nicht bei uns in Mitteleuropa.

Kein Reptil ist auf Winterstarre angewiesen. In unserer Tierschutzstation (ca. 300 Pfleglinge, auch zwei Emys orbicularis) werden keine Winter simuliert. Anstatt in Kühlschränke zu investieren, sollte in Wärmequellen investiert werden, denn es geht um Reptilien, nicht um Eisbären.

Wir stehen zu Rückfragen  und  Interviews zur Verfügung und bitten darum, dieses Schreiben, das als Offener Brief eine Streuung über Internet erfahren wird, auch als Leserbrief aufzufassen und abzudrucken.

Mit freundlichen Grüßen

AKT- AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ

gemeinnützige Gesellschaft mbH

 

Über Uli Hoeneß, Subventionen, Palmöl, Kalter Krieg und eine zerstörte Biosphäre

Uli Hoeneß hat Steuern hinterzogen und muss jetzt ins Gefängnis - für 3,5 Jahre. 40 Mio. Euro hat er an den Fiskus nachzuzahlen - incl. Strafzinsen. Alle empfinden jetzt Genugtuung, denn Steuern hinterzieht man als anständiger Bürger nicht.
Jürgen Trittin fragte gestern in der Illner-Show, wieviel KiTa- Plätze davon hätten finanziert werden können.
Wusstet Ihr, dass die Volksrepublik China, die eigene Weltraummissionen unterhält und eigentlich das einzige Land ist, das noch schwarze Zahlen schreibt (dort macht der bankrotte Uncle Sam seine Schulden), und deren Regierende riesige Privatvermögen beiseite schafften, jährlich noch immer (u. W.) 60 Mio. Euro "Entwicklungshilfe" von Deutschland kassiert? Wusstet Ihr, dass Ägypten mit seiner anrüchigen Staatsführung jährlich 5,5 Mrd. Euro Entwicklungshilfe von uns erhält, (obwohl sie z. B. unsere Zugvögel mit 400 km langen Netzen jedes Jahr massenweise fangen und umbringen)?
Wer bekommt noch alles Entwicklungshilfe von Deutschland, zuzüglich dessen, was all die anderen Industriestaaten so an diese "bedürftigen" Nationen abdrücken? Googelt mal danach.
Ist das gerechtfertigt? Wieviele KiTa-Plätze (falls dies eine Rechengröße sein soll, denn Kinder gehören nicht in die KiTa, sondern in ihre Familien, wenn diese nicht mit der Steigerung des Bruttosozialproduktes davon abgehalten werden würden, ein soziales Familienleben zu pflegen) könnte man denn hiervon bezahlen, Herr Trittin?
Vorhin hörte ich, dass Malaysia und Sumatra die größten Palmöl-Produzenten seien und dass sie zur Steigerung ihrer Produktion die Regenwälder weiter abholzen werden. Wieviel Entwicklungshilfe bekommen die von Deutschland jedes Jahr?
Weshalb machen die zahlungsfreudigen Industrienationen, wie z. B. Deutschland, nicht Naturschutz mit dem Rotstift, indem sie all jenen die Zahlungen streichen oder zumindest kürzen, die ihre Natur und Umwelt, die auch unsere ist, weiter zerstören?

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Drei Jahre nach Fukushima und 28 Jahre nach Tschernobyl: Ist Radioaktivität der beste Beschützer der Natur vor den Menschen?

Kernkraftwerk Tschernobyl

   Kernkraftwerk Tschernobyl am 25.05.2013                     ©Sven Teschke

Anlässlich des dritten Jahrestages der Atomkatastrophe von Fukushima möchten wir neue Gedanken äußern und zur Diskussion stellen.

Seit Tschernobyl bin ich bezüglich einer Zukunft der Biosphäre nach dem Aushauchen der menschlichen Existenz, das wir ja so emsig betreiben, zuversichtlich. Die Natur wird überleben, sie wird weiterleben, alle Schäden, die wir ihr zufügten, ausheilen und sich wieder ins ökologische Gleichgewicht fügen.
Entgegen aller Vermutungen hat die Natur im radioaktiv verseuchten Sperrgebiet von Tschernobyl nicht nur überlebt, sie erblüht seit der Abwesenheit des "Monsters der Evolution", wie ich den Menschen nenne, in einer Weise, die kaum zu beschreiben ist.
Sicherlich: Tiere und Mitwelt hatten in den ersten Jahren nach dem Supergau ebenfalls sehr unter der Verstrahlung zu leiden. Es gab qualvolle Todesfälle, Fehl- und Missgeburten, furchtbare Mutationen, aber das legte sich bereits nach zwei Jahren beträchtlich in nicht für möglich gehaltener Weise.

Die Atomkatastrophe hatte einen segensreichen Effekt für Wildtiere und Natur, der die Unbilden der radioaktiven Verstrahlung in ungeahnter Weise wett machte. Die Monster verließen das Gebiet für immer und endlich war der Weg frei für diejenigen, die permanent verfolgt, unterdrückt, zurückgedrängt und in ihrer naturgewollten Entfaltung gehemmt wurden - die Tiere, Pflanzen und die Wildnis. Inzwischen gibt es dort wieder eine Urnatur mit enormer Artenvielfalt. Es haben sich sogar Tierarten dort wieder ausgebreitet, von denen man gar nicht wusste, dass sie in dem Gebiet vorkommen.

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Wolodja-Blog Vorstellung: Menschen mit Herz und Verstand: Peter H. Arras

Zum Originalartikel vom 09.03.2014 auf Wolodja-Blog
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Der grosse Tierrechtler und Mitweltethiker, den wir heute vorstellen möchten, ist Peter H. Arras, Gruender und Geschaeftsfuehrer der
AKT - Aktion Konsequenter Tierschutz
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Ich veröffentliche den nachfolgenden Text der AKT, denn ich glaube, dass wir der AKT und Peter H. Arras in dieser Weise am besten dienen - indem wir ihn und sein Lebenswerk somit gleichzeitig mit seinen eigenen Worten vorstellen:

Liebe Freunde und Förderer der AKT, liebe Tierschutz- und Tierrechtskollegen,
wir möchten alle Leser bitten, das Nachfolgende GANZ zu lesen und nach Möglichkeit weiterzuleiten, zu posten, oder anderweitig zu verbreiten. Vorab hierfür ein Dankeschön, das von Herzen kommt!

Die AKT ist in diesem Jahr 20 Jahre lang eine gemeinnützige GmbH - sie war die erste Tierschutzorganisation in Deutschland, die diese Form der Gemeinnützigkeit wählte. Als meine Privatinitiative war sie zuvor schon fünf Jahre lang aktiv für Tierschutz, Tierrechte und Mitweltethik. Seit meinem 10. Lebensjahr betreibe ich im Rahmen meiner Möglichkeiten maximalen Tierschutz auf karitativen, politischen und intellektuell-geistigen Gebiet. Dies stets mit der Absicht, weiterführende Gedanken zu denken und begründete Forderungen an die Kollegen, die Gesellschaft und die Politik zu stellen. Die AKT hat hierdurch auf verschiedensten Gebieten und zu diversen Problemen Pionierarbeit geleistet.

Ich beobachte die Entwicklungen unserer Gesellschaft und der Tierschutz- und Tierrechtsbewegung sehr aufmerksam und analytisch, hierzu im Nachgang einige Bemerkungen. Vorab muss ich leider mitteilen, dass die AKT im Jahre 2012 einen finanziellen Verlust von Euro 9.000,-- verzeichnet (Betrag gerundet), was Euro 7.000,-- verminderten Spendeneinnahmen geschuldet ist. Euro 2.000,-- hatten wir mehr Geld ausgeben (vor allem für Energie) müssen, als im Vorjahr. So einen großen Fehlbetrag hat es in der Geschichte der AKT nie zuvor gegeben, was mich persönlich bestürzte und nachdenklich gemacht hat.

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