Kommentar zur "kosmischen Bedeutungslosigkeit des Menschen" von pro iure animalis

http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1489&Itemid=92

Dass der Mensch im kosmischen Maßstab bedeutungslos ist, könnte im Grunde ebenso für alles andere irdische Leben und den Planeten Erde selbst, zutreffen. Es ist eine Frage der Perspektive.

Aber das ist nicht die Frage. Die Bedeutsamkeit des Menschen ergibt sich aus seinem geistigen Potenzial, das er noch immer nicht zu erschließen und zu entfalten bereit ist.

Seine Bedeutung ergibt sich auch aus seiner Dekadenz, seinem Zerstörungstrieb und den technischen Möglichkeiten, mit denen er diese Pathologie exponierte. In wenigen Jahrzehnten hat er die planetarische Biosphäre der Erde nekrotisiert und somit schwer geschädigt.

Seine Bedeutungslosigkeit auf diese Weise hervorzuheben scheint nur sinnvoll zu sein, ist es aber aus strategischer und philosophischer Sicht nicht. Vielmehr gilt es, die besondere Rolle des Menschen - den Sollwert - immer wieder ins Gedächtnis der Menschen zu rufen und auszurufen: "Seht, was Ihr getan habt, Ihr habt eine belebbare und im Gleichgewicht befindliche Welt ruiniert..."

Diese Darstellung, auf die dieser Kommentar Bezug nimmt, ist dazu geeignet, zu der Überzeugung zu gelangen, dass es nicht lohnt, für das Leben auf Erden und gegen die menschliche Destruktivität zu kämpfen.
Es gibt viel Zeitgenossen, die so argumentieren und hierdurch ihr Nichtstun rechtfertigen. Aber wollen wir das, will dies pro iure animalis?

Was der Mensch nicht begriffen hat ist, dass ein Gleichgewicht nur dann bestehen kann, wenn auf Rechten, auch Pflichten folgen.

Zitat:

"Wohin es uns Menschen geführt hat, hochmütig, selbstherrlich und arrogant gegen alles zu sein, was aus unserer subjektiven Sicht fremd und andersartig ist, das haben wir heute vor Augen: Ein geplünderter, verseuchter und zerstörter Planet, eine gepeinigte und zur rechtlosen Biomasse degradierte Natur, gemarterte und entrechtete Tiere und hungernde, kranke, sich bekriegende Menschen.
Wir Menschen haben für materiellen Reichtum einen hohen Preis bezahlt, wir haben dafür eine belebbare, vielfältige und harmonische Welt zur Hölle gemacht und letztlich nichts dafür erhalten." (Peter H. Arras)

Und:

Die Menschheit hat in der zurückliegenden Zeit Wertvolles zerstört, um Geringfügiges zu schaffen.
Sie bewirkte damit bewusst etwas, was alle anderen Lebensformen nicht einmal unbewusst fertig gebracht haben, nämlich ihren ökologischen Wert und damit die Existenzberechtigung innerhalb der Biosphäre nicht nur in Frage zu stellen, sondern kategorisch zu verneinen.
Der Mensch hat einen Zustand erreicht, der in der Geschichte des Lebens auf der Erde einmalig ist: Er ist der einzig jemals existierende Schädling. (Peter H. Arras)

Und:

Wir müssen akzeptieren, dass unsere Sonderstellung auf Erden aus unserer Denkfähigkeit, unserem geistigen Potential, und nicht aus unserer Emotionalität resultiert, die uns deshalb in die Pflicht nimmt und von uns "Opfer" verlangt, welche bei genauerer Betrachtung aber Chancen für unsere geistige Entwicklung und unser biologisches Weiterleben sind. (Peter H. Arras)

Vgl. auch Zitate

WG: Gestrige Fernsehsendung über den Zugvogelmord in Ägypten

Hallo Kollegen!

Wir haben die gestrige Dokumentation des Massenvogelmordes in Ägypten bei Report München gesehen.

Die Bundesrepublik Deutschland gibt jedes Jahr NUR Euro 2 Mrd. für den Schutz der einheimischen Natur und damit auch Vogelwelt in Deutschland aus.

Deutsche Entwicklungshilfe für Ägypten beläuft sich nach unserer Recherche auf Euro 5,5 Mrd. jährlich!!!

Ein Anruf unserer Kanzlerin Merkel beim derzeitigen ägyptischen Staatschef sollte eigentlich genügen, um diese Ungeheuerlichkeiten unverzüglich und ohne Wenn und Aber abzustellen.

Deshalb rufen wir hiermit dazu auf, die Kanzlerin dazu aufzufordern, ultimativ die vollständige Entfernung dieser Netze unter Androhung der Stornierung weiterer Entwicklungshilfeleistungen von Ägypten zu fordern.

http://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BKin/DE/Service/Kontakt/kontakt_node.html

Taubenvortrag in Wien - "Mit anstatt gegen Tiere"

„Mit anstatt gegen Tiere – ethisch und ökologisch korrektes Management der Stadttaubenpopulationen in menschlichen Siedlungen und Städten.“

Kurzfassung:

Menschliche Siedlungen und Städte bieten diversen Wildtieren, aber auch verwilderten Haus- und Heimtieren Lebensräume und ökologische Nischen, die der Mensch aus ethischen und ökologischen Gründen zu respektieren und zu fördern hat. Bekämpfungs- und Vernichtungsmaßnahmen sind nicht nur ethisch verwerflich, sondern auch aufwendig, kostspielig und erreichen letztlich ihr Ziel nicht – vielmehr fördern diese den Leidensdruck der Tiere mit der Folge, dass deren evolutionäre Anpassung durch Selektionsdruck gefördert wird. Stadttauben stellen ferner eine Lebensgrundlage für andere, teilweise artengeschützte Wildtierarten dar. Stadttauben sind keine Kulturfolger, sondern menschlicher Verantwortungslosigkeit im Zuge von Hobbyismus geschuldete fürsorgelose domestizierte Tiere exotischen Ursprungs, für die dasselbe System, das den Züchtern und Brieftauben“sportlern“ Gemeinnützigkeit zuerkennt, tierschützerische Verantwortung trägt.

Stadttauben sind keine Schädlinge, ebenso wenig Lästlinge, ihre Populationen stellen keine Seuchenherde dar, wenn sie in den Städten artgemäß leben dürfen. Vorgestellt wird eine Management-Strategie, die die Interessen aller Beteiligten (Tauben, von Tauben lebende Wildtiere, Gebäudeschutz, Hygiene- und Ästhetikanspruch der Menschen sowie Kostenbelange der Kommunen) gleichsam berücksichtigt.

Referent: Peter H. Arras (47),

Gründer und Geschäftsführer der AKT- Aktion Konsequenter Tierschutz gemeinnützigen Gesellschaft
– Erste Fachberatungsstelle für Tierschutz und Tierhaltung (seit 1990), Deutschland

Gesamter Taubenvortrag vom 11.06.2013 *pdf

Online Artikel in Wiener Zeitung

http://www.tieranwalt.at/index.php?cccpage=allgemein_aktuell_detail&set_z_ka

Vegan Spring Infoveranstaltung

Das AKT- INSTITUT FÜR MITWELTETHIK hielt auf der Infoveranstaltung "Vegan Spring" am 23.04.2011 eine Rede zum Themenkomplex Ernährung, hier: Psychologie, Ethik und Globalökologie:

„Ich verstehe, aber ich habe kein Verständnis!“

U. a. geht es darin um die tierfachlichen, neurobiologischen, psychologischen, ökologischen und philosophischen Zusammenhänge des Phänomens "Tierverbrauch im Lebensmittelsektor" und eine revolutionäre Innovation der AKT (BifI), wie die Frage der Welternährung einer sozial und ökologisch vertretbaren sowie ethisch gebotenen Lösung zugeführt werden kann, was globalpolitisch längst überfällig ist. (Siehe auch Rubrik "Welternährung" auf dieser Website!)

 Das AKT- INSTITUT FÜR MITWELTETHIK hielt auf der Infoveranstaltung "Vegan Spring" am 23.04.2011 eine Rede zum Themenkomplex Ernährung, hier: Psychologie, Ethik und Globalökologie:

„Ich verstehe, aber ich habe kein Verständnis!“

U. a. geht es darin um die tierfachlichen, neurobiologischen, psychologischen, ökologischen und philosophischen Zusammenhänge des Phänomens "Tierverbrauch im Lebensmittelsektor" und eine revolutionäre Innovation der AKT (BifI), wie die Frage der Welternährung einer sozial und ökologisch vertretbaren sowie ethisch gebotenen Lösung zugeführt werden kann, was globalpolitisch längst überfällig ist. (Siehe auch Rubrik "Welternährung" auf dieser Website!)


23.04.2011 Vegan Spring - Peter H. Arras (1 von 4)

23.04.2011 Vegan Spring - Peter H. Arras (2 von 4)

23.04.2011 Vegan Spring - Peter H. Arras (3 von 4)

23.04.2011 Vegan Spring - Peter H. Arras (4 von 4)

 

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Kommentar zur Talkshow Maybritt Illner am 20.01.2011

AKT- Kommentar zur ZDF- Talkshow bei Maybrit Illner am 20.01.2011 zum Thema „Schluss mit der Fleischeslust?“

"Die Köchin redete über Tierschutz - der "Tierschützer" über Rotkohl"

Wieder eine verspielte, in letzter Zeit - Dank Dioxinskandel – allerdings häufiger vorkommende Chance, die Belange des Tierschutzes/ der Tierrechte im Fernsehen zur besten Sendezeit einem Millionenpublikum gegenüber zur Geltung zu bringen.

Zwar hat die Illner- Redaktion wohl mehr Geschick bei der Auswahl von Talkgästen als die Redaktionen von Anne Will und Frank Plasberg (beide ARD), aber dennoch war der „Repräsentant“ einer breiten und immer breiter werdenden Masse von Tierschützern, Tierrechtlern, Vegetariern und Veganern schwach, ja geradezu schüchtern, verlegen und in keinster Weise schlagfertig.

Die Schuld liegt ja doch wohl bei der einladenden Redaktion: Man muss sich wirklich fragen, nach welchen Kriterien die Talkgäste eigentlich ausgewählt werden. Sich für PeTA- Fotoaktionen nackt auszuziehen und vegan zu leben können doch wohl keine Kriterien sein, in eine solche Talkshow eingeladen zu werden. Auch nicht die Eigenschaft, Schauspieler zu sein (fragt sich nur, weshalb Herr Regout sich nicht einfach vorgestellt hat, einen Film zu drehen, in dem er die Rambo- Rolle auszufüllen hat – Schauspieler können doch sowas, oder?)

Wieder war es vor allem die attraktive und eloquente Köchin Sarah Wiener, die – trotz ihrer eigentlich ungefestigten Positionen im Hinblick auf die Frage, was Sie denn nun eigentlich propagiert – Fleischkonsum oder Vegetarismus – unseren Idealen und Zielen am meisten gut getan hat. Diese Frau redet nämlich auch dann, wenn sie nicht das Wort hat – durch Mimik und die Bewegungen ihres Kopfes beim Vernehmen der Rede anderer Diskutanten. Ihr Gesicht war das, auf dem die Kamera am meisten ruhte. Davon sollte sich der junge Schauspieler mal etwas abschneiden.

Von Sarah lernen heißt siegen – zumindest in einer Talkshow!

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