Welttierschutztag

- Dem Leben unsere Stimme leihen -

Presseerklärung/ Medienmittteilung

Sehr geehrte Damen und Herren von Presse, Funk und Fernsehen,

wir bitten um Veröffentlichung unserer PE anlässlich des bevorstehenden „Welttierschutztages“ am 04. Oktober

anlässlich des Todestag des Heiligen Franziskus von Assisi (1181 – 1226)

Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.


Die „Würde“ des Menschen

Biedesheim/ Rheinland-Pfalz: Anlässlich des Welttierschutztages, der am vierten Oktober eines jeden Jahres anlässlich des Todestages des Heiligen Franz von Assisi begangen wird, beruft sich die AKT- Aktion Konsequenter Tierschutz (AKT) auf Artikel eins des Grundgesetzes Deutschlands.

„Der Schutz unserer tierlichen Mitlebewesen ist nicht erst seit Mai 2002 Bestandteil unseres Grundgesetzes“ – so AKT- Chef Peter H. Arras. Und nicht erst seit diesen sieben Jahren wird in unerhörter und immer weiter ausufernder Weise gegen den wichtigsten Artikel unserer Verfassung permanent verstoßen – behauptet die AKT, die sich nicht ausschließlich den Fragen des Tierschutzes widmet, sondern die sich im Rahmen ihres „Instituts für Mitweltethik und ethologische Psychologie“ auch mit philosophischer Ethik (sie vertritt die egalitär- biozentrische Mitweltethik) und Humanpsychologie beschäftigt.

Arras weist darauf hin, dass sich der Begriff „Würde“ aus den Verben „werden“ und „wurde“ ableite und dass die gesellschaftlichen und politischen Bedingungen der Postmoderne nicht dazu beitrügen, der Würde des Menschen zu entsprechen und ihre Entwicklung positiv zu beeinflussen. „Wir leben auf einem geplünderten, verseuchten und ins Chaos gestürzten Planeten und halten fest an einem auf Wachstum ausgerichteten kapitalisitschen Wirtschaftssystem, das für diese destruktiven Entwicklungen verantwortlich ist und die Bedürfnisse und Ansprüche der Lebewesen immer mehr zunichte machen“ – so Arras weiter. Besonders trastisch zeige sich das verfehlte Verhältnis der Menschen zu ihrer belebten Mitwelt am Umgang mit den Tieren. Die AKT weißt darauf hin, dass die für Emotionen wie Leid, Furcht, Angst und Lebenstrieb zuständigen Gehirnregionen aller Wirbeltierarten mit denen der Menschen identisch seien und dass alleine diese Tatsache es erzwänge, zwischen dem Schutzstatus der Tiere und denen der Menschen zumindest prinzipiell nicht mehr länger zu unterscheiden. Da Wirbeltiere derselben Biosphäre entsprungen seien wie Wirbellose gäbe es auch keinen Grund zu der Annahme, dass das anders aufgebaute Nerven- und Reizreaktionssystem der Wirbellosen eine Abwertung bezüglich ihrer Instrinsität zulasse.

Die rasante Zunahme der Weltbevölkerung, die immer raschere Zerstörung/ Schädigung der Biosphäre und die immer brutalere und ausuferndere Versklavung und Massentötung der Tiere unter zumeist grausamsten Bedingungen, z. B.  im Rahmen der Fleisch- und Fischereiindustrie mit allen bekannten negativen „Nebenwirkungen“ für Klima und ökologischem Gleichgewicht, befördere unsere Gesaellschaft in einen Zustand der schleichenden Angst und Hoffnungslosigkeit – so der AKT- Sprecher weiter.

„Die Menschen haben wie die Tiere ein Anrecht auf eine belebbare und lebenswerte Welt, in die es sich wieder lohnt, hineingeboren zu werden. Wir haben satt dessen aus einem lebensfreundlichen Planeten eine Hölle, ein Jammertal gemacht, in dem ein würdevolles Leben – nicht nur für die Menschen – nicht mehr möglich ist“ mahnt die AKT weiter. Die Welt im Inneren, der Psyche der Menschen, sterbe in jenem Maße ab (Stichwort „Innere Leere“), wie durch menschlichen Einfluss die Welt außerhalb von uns zerstört werde. Die AKT verweist in diesem Zusammenhang auf die Kausalität zwischen der Zunahme von psychischen Störungen bis hin zu immanenten Erkrankungen des Charakters (Suizide, Aggressionen, Kindstötungen, Amokläufe, Perversionen, Psychosen, Antisozialität, path. Narzissmus) analog zum immer verrohterem und verantwortungsloseren Umgang mit Menschen (z. B. in Hungergebieten), Tieren und der Natur.

Angesichts dessen sei es nun erforderlich, zu einem Paradigmenwechsel im Sinne von „Ehrfurcht vor allem Leben“ zu kommen, einer biozentischen und biophilen ethischen Grundhaltung als einzigen Ausweg für das ideell- geistige und biologische Überleben der Menschen.

Menschen sind Tiere - eine von ca. 1,5 Mio. Tierarten auf unserer Erde. Der Welttierschutztag sei auch Anlass, den Schutz des Menschen und die Reklamation seiner artspezifischen Bedürfnisse wie Harmonie, Frieden, Sicherheit, Geborgenheit und Kontinuität, einzufordern, so Arras abschließend.

Zu Rückfragen, Interviews und O- Tönen stehen wir jederzeit zur Verfügung. Wir bitten um Benachrichtigung, ggf. Belegexemplar bei Veröffentlichung durch Ihr Medium.

V.i.S.d.P.: Peter H. Arras (Copyright by AKT gGmbH/ Peter H. Arras)

Zusätzliche Informationen