Renate Künast soll zurücktreten

Rücktrittsforderung an „Petri- Jüngerin“ Renate Künast kurz vor der Bundestagswahl

Rheinland-Pfalz/ Berlin: Renate Künast, Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin der Grünen soll zurücktreten oder von ihrer Partei ausgeschlossen werden – dies fordert die AKT- Aktion Konsequenter Tierschutz gGmbH (AKT) kurz vor der Bundestagswahl am 27.09. und weiß sich einig mit zahllosen Tierfreunden in ganz Deutschland.

Auslöser dieser unerwarteten Forderung aus Kreisen des Tierschutzes ist ein Film des SWR der Sendereihe „Abgeordnet“, in dem Künast einen Tag auf einem landwirtschaftlichen Betrieb einer Familie in Peiting zu Gast war – dies ließ der Leiter des Künastbüros, Andreas Rade, in einer Stellungnahme verlauten. Eine Sequenz dieses Films strahlte TV-Total/ Pro Sieben aus, in der Künast beim Schlachten von zuvor geangelten Forellen gezeigt wurde. „Die Szene, in der Künast mit „Unterstützung“ eines kleinen siebenjährigen Jungen die Forellen mit Kopfschlag betäubte, sei ein glatter Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, so Peter H. Arras, Chef der AKT mit Sitz im pfälzischen Biedesheim. Es sei ein Skandal, dass die ehemalige Ministerin für Tierschutz unter der einstigen rot- grünen Bundesregierung gegen ein Gesetz verstoße, das bis 2005 ihr ureigenes Ressort gewesen sei – so Arras weiter. Strafantrag wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sei überdies bei der Staatsanwaltschaft Berlin gegen die ehemalige Tierschutzministerin gestellt worden.

Die Tierschützer sind vor allem auch deshalb empört, weil ihre Bewegung die Grünen schon in den 80er und 90er Jahren mithin zu dem gemacht hätten, was sie heute sind – eine etablierte Partei mit zweistelligen Wahlprozentzahlen und Regierungsbeteiligungen.

„Eine Partei, die eine Spitzenkandidatin aufstellt, die zu solchen lebensverachtenden Handlungen fähig ist und sich sogar dabei filmen lässt, ist untragbar und für jeden Menschen mit „Ehrfurcht vor dem Leben“ nicht mehr wählbar. Die Grünen waren die längste Zeit die Partei der Lebensschützer – ganz gleich, ob es um Tiere, Natur oder Pazifismus ginge, was ihre Position zu Afghanistan mithin beweist“, so Arras.

Die AKT habe Renate Künast mehrmals schriftlich aufgefordert, sich für diese Schandtat öffentlich zu entschuldigen und bezüglich zukünftiger Tierschutzpolitik der Grünen klar Position zu beziehen, wozu diese aber NICHT bereit gewesen sei. Die Tierschützer fragen sich, welche Wählerzielgruppe mit der Forellenschlachtszene eigentlich anvisiert worden wäre – etwa die der Angler, Jäger und der anderen Tiervernutzer?

Skandalös auch, dass Künast offensichtlich kein Problem damit gehabt hätte, eine Forelle zu halten, während ein Kind auf das Tier mehrmals einschlug. Welches Verhältnis hat sie angesichts dessen zu Kindern und deren seelische Unversehrtheit bezüglich Verrohung und Brutalisierung, fragt sich die AKT, die gerade auch bezüglich Schutz von Kiemenatmern aktiv ist. Wann sticht Künast Schweine ab, köpft Hühner, kocht Hummer und wann darf man ihr „Waidmanns Heil“ wünschen?

Arras, der die Grünen 10 Jahre lang tierschutzpolitisch- und fachlich beraten hätte und ihnen1998 letztmalig seine Wählerstimme gab, stellt enttäuscht fest, dass sie schon lange nicht mehr die Partei jener Menschen sind, die das Leben achten und vor menschlicher Willkür effektiv schützen wollen. Er selbst geht zur Wahl, wählt aber ungültig, indem er in den Wahlschein schreibt: „Keine der hier aufgeführten Parteien und Kandidaten hat sich mein Votum verdient!“ Dies entspräche einer ungültige Wahl, die als Stimmenthaltung gewertet, und die gezählt würde. Der Bundestag habe seine Petition, dem Wähler die Option einer Stimmenthaltung durch Ankreuzung zu ermöglichen, wie dies bei jeder Abstimmung möglich sei, abgelehnt, so Arras abschließend.

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