Konferenz über die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2013

Welternährung

konferenzagrarpolitikZellulose - das neue Brot für die Welt

Liebe Kollegen des Tier,- Natur,- Umwelt,- Menschen- und Lebensschutzes,

der EU- Kommissar hatte mich als Vertreter des AKT- INSTITUTS FÜR MITWELTETHIK zur „Konferenz über die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2013“ persönlich nach Brüssel eingeladen. Die Tagung begann am 19. und endete am 20. Juli 2010.

Bild: In der Mitte seht Ihr den persönlichen PR- Chef des Kommissars, der unser Gespräch in Französische dolmetschte. Rechts: EU- Agrarkommissar Dacian CIOLOS

Ich nahm dies zum Anlass, eine Ausarbeitung über eine von mir seit 30 Jahren gehegte Vision, nämlich die Ernährung der humanoiden Weltbevölkerung durch Bioreaktoren, auszuarbeiten, die meine Mitarbeiterin sogleich ins Englische übersetzte (beide Versionen zzgl. meines persönlichen Anschreibens an den EU- Agrarkommissar in Deutsch und Französisch)

Es gelang mir, dem Kommissar diese zukunftsweisende AKT- Innovation am Ende der Konferenz, an der an die 600 Teilnehmer aus allen 27 EU- Staaten anwesend waren, persönlich zu überreichen.

Ganz bewusst hatte ich mich auf dieser großen Veranstaltung NICHT primär als Tierschützer zu erkennen gegeben, sondern als Gründer einer Denkfabrik aus Deutschland (Think Tank) präsentiert, die sich mit der Harmonisierung der Vitalinteressen aller Lebewesen auf unserer Erde auf natur- und geisteswissenschaftlicher Ebene befasst. Ich konnte mir insgesamt viermal Gehör verschaffen (alles wurde simultan übersetzt – die Konferenz war achtsprachig), um meine Position plausibel darzulegen. Ferner hatte ich meine Schrift auf den Infotischen in Deutsch und Englisch ausgelegt – die Schriften waren am Ende der Konferenz nahezu vergriffen.

Unglaublicherweise musste ich feststellen, dass niemand in dieser Zusammenballung von Experten und Wissenschaftlern bislang auch nur einen Gedanken daran vergab, die Versorgung der Weltbevölkerung auf High- Tech- Niveau mittels Bioreaktoren zu befriedigen, obwohl einhellige Übereinstimmung darin bestand, dass nicht bekannt ist, wie im Jahre 2050 die zu erwartende Population von 9 Mrd. Menschen ernährt werden soll. Dass die natürlichen Ressourcen (Land, Wasser, Böden, Meere, Biosphäre) dies definitiv nicht zu leisten vermögen, war eigentlich Konsens.

Die AKT hat nun dem in Punkto Agrar- und Lebensmittelproduktion einflussreichsten Politiker Europas ein Konzept zu persönlichen Händen überreicht, um nicht zu sagen ans Herz gelegt, das DEFINITIV DIE EINZIGE LÖSUNG enthält, unter Vermeidung weiterer Landnahmen von der Restwildnis, die noch vorhanden ist, weiterer Ausbeutung der Meere, Binnengewässer und Böden, Belastung des Weltklimas, und unter Beendigung der Naturverschmutzung und -vernichtung sowie Tierausbeutung und -meuchelung, Nährstoffe für die Menschheit ökologisch UND ökonomisch sinnvoll zu erzeugen.

konferenzagrapolitik2Ich bitte Euch deshalb, den oben auswählbaren Texten Eure vollste Aufmerksamkeit zu widmen.

Ich sehe in dieser Idee auch einen Weg, wie wir alle untereinander wieder ein gemeinsames Ziel verfolgen könnten, ein Ziel, das uns mit allen mit dem Schutz von Leben befassten Menschen, Bewegungen und Organisationen vereinen könnte, denn egal ob Tierschutz, Naturschutz oder der Kampf gegen Hunger und Armut von Menschen - primäres Ziel einzelner oder vieler ist. Die Bioreaktoreninnovation/ Biofermentertechnologie birgt das Potenzial in sich, unsere Welt über die Artenschranken und Differenzen hinweg zu befrieden und zu harmonisieren.

konferenzagrarpolitik3Eines hat die GAP- Konferenz deutlich gezeigt:

Der zukünftige EU- Kurs steht – dem Vernehmen nach - ganz im Zeichen des Ressourcen- und Klimaschutzes, Natur- und auch Tierschutzes. Aber wollen wir „besser“ gehaltene Schlachttiere? Nein! Ich diskutiere nicht über „quält ein bisschen weniger“- Politik, ich will das Ende dieses Irrsinns! Von mir gibt’s nur echte Lösungen und der Planet steht voll hinter mir. Wenn die Menschheit nicht endlich Vernunft annimmt und Zurückhaltung übt, ihre Maßlosigkeit bändigt und auf Harmoniekurs zur Mitwelt umschwenkt, dann wird uns „Mutter Natur“ dazu mit all ihrer Macht und auch Grausamkeit zwingen – davon bin ich überzeugt. Aber es gibt noch Hoffnung und diese Idee ist ein wesentlicher Pfeiler, auf der diese Hoffnung ruht.

In diesem Sinne verbleibe ich einstweilen

Mit solidarischen Grüßen

AKT- AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ

gemeinnützige Gesellschaft mbH

Peter H. Arras – Geschäftsführer

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